
Health in a Fragile State: Science, Sorcery, and Spirit in the Lower Congo
Health in a Fragile State (Gesundheit in einem fragilen Staat) ist eine anthropologische Darstellung des öffentlichen Gesundheitswesens und der Gesundheitsversorgung nach dem Zusammenbruch des kongolesischen Staates in den 1980er und 1990er Jahren, die auf umfangreichen Feldforschungen in der Region Manianga im Unterkongo beruht. Dieses Werk rückt John M.
Janzens frühere Bücher über afrikanische Gesundheit und Heilung in den Mittelpunkt und zeigt die gemeinsamen Bemühungen lokaler, nationaler und internationaler Organisationen, lebensfähige alternative Institutionen zu denjenigen zu schaffen, die den zentralisierten Staat repräsentierten. Dieses Buch dokumentiert und analysiert die Neuausrichtung bestehender und die Schaffung neuer Institutionen, die Gesundheit und Heilung prägen.
Janzen untersucht die Art und Weise, in der Macht und Informationen, einschließlich der Wissenschaft, bei der Erhaltung und Verbesserung der Gesundheit legitimiert werden. Institutionelle Gültigkeit und Wissen befähigen Bürger und Mediziner, die Oberhand über die wichtigsten Krankheiten der Region zu gewinnen, darunter Malaria, Tuberkulose, Typhus und HIV/AIDS.