
Mennonites and Post-Colonial African Studies
Dieses Buch untersucht die Entwicklung der postkolonialen Afrikastudien aus der Sicht von Afrikanisten aus der Gemeinschaft der Täufer (Mennoniten und Kirche der Brüder).
Das Buch zeichnet das Leben von zweiundzwanzig Akademikern und Praktikern nach, deren Arbeit von der unmittelbaren postkolonialen Periode in den 1960er Jahren bis in die Gegenwart reicht, einer Periode, in der Dekolonisierung und Entwicklung die Debatte in Wissenschaft und Praxis dominiert haben. Die Autoren reflektieren die Werte und Perspektiven, die sie mit dem Mennonitischen Zentralkomitee und anderen von der Kirche geförderten Organisationen teilten, und befassen sich mit ihren eigenen persönlichen Wegen und beruflichen Karrieren, der Macht der vorherrschenden wissenschaftlichen Paradigmen, denen sie begegneten, und den Realitäten des postkolonialen Afrika. Die Autoren, die ursprünglich aus täuferischen Dienstprogrammen kamen, leisteten schließlich breitere Beiträge zu vergleichender Religion, Kirchenleitung, Literatur, Musik, Politikwissenschaft, Geschichte, Anthropologie, Wirtschaft und Bankwesen, Gesundheit und Heilung, öffentlichem Gesundheitswesen, Beratung und Gemeindeentwicklung.
Die persönlichen Geschichten und Überlegungen der Autoren geben einen wichtigen Einblick in die intellektuellen und kulturellen Perspektiven, die die Arbeit von afrikanistischen Wissenschaftlern und Praktikern in der postkolonialen Zeit geprägt haben. Das Buch erinnert uns daran, dass die Arbeit eines jeden Afrikanisten durch seine eigene Lebensgeschichte geprägt ist.