
Consuming Gothic: Food and Horror in Film
Dieses Buch bietet eine kritische Analyse der Beziehung zwischen Essen und Horror im Kino nach 1980.
Piatti-Farnell untersucht den Stellenwert des Konsums innerhalb filmischer Strukturen und analysiert, wie scheinbar gewöhnliche Lebensmittel im gotischen Rahmen von Irrationalität und Begehren neu bewertet werden. Die komplizierte und oft zweideutige Beziehung zwischen Essen und Horror stellt wichtige und unausweichliche Verbindungen zu Fragen des Ekels, des Hungers, der Abscheu, der Gewalt sowie der Sensationalisierung transgressiver Körperlichkeit und monströser Vergnügungen her.
Indem das Buch den Essenskonsum im Gothic-Kino untersucht, deckt es das Essen als metaphorische Aktivität des Selbst auf, bei der die gespenstische Psychologie des Alltags, die porösen Grenzen des Körpers und die unheimlichen Grenzen der Verbraucheridentität aufeinanderprallen. Consuming Gothic richtet sich an Wissenschaftler, Forscher und Studenten des Fachgebiets und zeigt verschiedene Erscheinungsformen von Essen und Horror im Film auf, während gleichzeitig spezifische soziopolitische und kulturelle Ängste des zeitgenössischen Lebens identifiziert werden.