Bewertung:

Das Buch bietet eine aufschlussreiche Erforschung der religiösen Überzeugungen und Hintergründe der britischen Premierminister des 20. Jahrhunderts und bietet einen detaillierten Blick auf ihre Charaktere und ihre Erfolge oder Misserfolge während ihrer Amtszeit. Das Buch ist auch für Nicht-Fachleute gut lesbar und gilt als wertvolle Quelle für Politikhistoriker, auch wenn einige Leser der Meinung sind, dass es aufgrund der jüngsten politischen Veränderungen einer weiteren Aktualisierung bedarf.
Vorteile:⬤ Interessante Erkundung der Hintergründe von Premierministern
⬤ bietet Einblicke in Charakter und politischen Erfolg/Misserfolg
⬤ für Nicht-Fachleute zugänglich
⬤ wertvoll für politische Historiker
⬤ gut recherchiert und informativ.
⬤ Gelegentliche Ungereimtheiten in der Tiefe der Aufsätze
⬤ einige Aufsätze, wie der über John Major, sind weniger fesselnd
⬤ kann sich unvollständig anfühlen, ohne sich auf die jüngsten Premierminister zu beziehen
⬤ eine Fortsetzung könnte aufgrund der jüngsten politischen Ereignisse notwendig sein.
(basierend auf 3 Leserbewertungen)
God in Number 10: The Personal Faith of the Prime Ministers, from Balfour to Blair
Diese sorgfältig recherchierte und gut geschriebene Studie enthüllt den religiösen Glauben unserer Premierminister - oder das Fehlen eines solchen - in lebhaften Farben. Bereiten Sie sich darauf vor, schockiert und überrascht zu sein, wenn der Autor ihre Seelen bloßlegt.' SIR ANTHONY SELDON
Mark Vickers' hochgelobter Band über den Glauben der Premierminister des 20. Jahrhunderts wirft einen neuen Blick auf diese Inhaber des höchsten politischen Amtes im Reich. Zwar gibt es eine Fülle von Biografien über die 18 Männer und eine Frau, die hinter der berühmten schwarzen Tür residierten, doch fällt auf, dass in vielen dieser Werke ein wichtiger - manchmal der wichtigste - Aspekt des Lebens der Betreffenden nicht berücksichtigt wird. God in Number 10 korrigiert dieses Versäumnis und bietet faszinierende Einblicke in Margaret Thatchers legendäre "Sermon on the Mound", Tony Blairs Wahrnehmung von Jesus als Modernisierer, Arthur Balfours Rückgriff auf den Spiritualismus, Stanley Baldwins mystische Erfahrungen und Winston Churchills Beschäftigung mit der Astrologie. Das Buch befasst sich mit der Rolle der Religion im Allgemeinen in den politischen Klassen dieser Zeit, mit den Gründen für den abnehmenden Einfluss des Glaubens in der Öffentlichkeit und mit dem Verhältnis zwischen Kirche und Staat.
Die Familien von H. H. Asquith, Bonar Law, Ramsay MacDonald, Neville Chamberlain, Harold Macmillan, Alec Douglas-Home und Harold Wilson haben alle ihre Unterstützung für "Gott in Nr. 10" zum Ausdruck gebracht und, soweit es ihnen möglich war, bei den Nachforschungen geholfen, während John Major in vollem Umfang mitgearbeitet hat.