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Frontier Tibet: Patterns of Change in the Sino-Tibetan Borderlands
Grenzgebiet Tibet: Patterns of Change in the Sino-Tibetan Borderlands (Muster des Wandels im chinesisch-tibetischen Grenzgebiet) befasst sich mit einer historischen Abfolge, die die Zukunft des chinesisch-tibetischen Grenzgebiets besiegelte. Es wird untersucht, wie ab dem späten 19.
Jahrhundert kaiserliche Gebilde und aufstrebende Nationalstaaten konkurrierende Integrationsmodelle entwickelten und darüber debattierten, wo die Grenze zwischen China und Tibet verlaufen sollte. Außerdem wird erörtert, wie diese Grenze heute verinnerlicht ist und innerhalb der Volksrepublik China einen Raum schafft, der einige Merkmale einer historischen Grenze beibehält. Die osttibetische Region Kham, die im Mittelpunkt dieses Bandes steht, ist ein produktives Objektiv, durch das Prozesse der Ortsbildung und Grenzdynamik analysiert werden können.
Anhand historischer Aufzeichnungen und ethnografischer Daten stellen die Autoren rein externalistische Ansätze in Frage, um ein Gefühl für die Zentralität Khams und die Handlungsfähigkeit der beteiligten Akteure zu vermitteln. Sie leisten einen Beitrag zu einer Geschichte von unten, die für die Geschichte Chinas und Tibets relevant und für die Grenzlandforschung von vergleichendem Wert ist.