Bewertung:

Die Rezensionen des Buches loben im Allgemeinen die gründliche Recherche, den fesselnden Schreibstil und die neuen Perspektiven auf die britische Geschichte in den ersten Jahren des Zweiten Weltkriegs, insbesondere in Bezug auf Figuren wie Neville Chamberlain. Viele Leser fanden das Buch aufschlussreich, da es vorgefasste Meinungen über den Krieg in Frage stellt und neue Einsichten bietet. Einige Kritiker bemängelten jedoch, dass das Buch zu negativ sei, dass es an Primärquellen fehle und dass es zuweilen als langweilig oder langatmig empfunden werde.
Vorteile:⬤ Das Buch ist gründlich recherchiert und gut geschrieben und bietet neue Perspektiven auf die britische Geschichte während des Zweiten Weltkriegs.
⬤ Hinterfragt weit verbreitete Überzeugungen und Mythen über historische Figuren und Ereignisse.
⬤ Fesselnde Erzählung, die soziale, politische und militärische Aspekte verbindet.
⬤ Bietet neue Einsichten, die viele Leser als aufschlussreich und wertvoll empfanden.
⬤ Ein einzigartiger Beitrag zur Literatur über diese entscheidende Zeit.
⬤ Einige Rezensenten fanden den Tonfall zu negativ oder weinerlich und kritisierten die Darstellung der historischen Figuren.
⬤ Es fehlen Primärquellen, und das Buch stützt sich stark auf Sekundärliteratur.
⬤ Kann für manche Leser langatmig und ermüdend sein.
⬤ Kann für diejenigen, die mit der bisherigen Literatur über den Zweiten Weltkrieg nicht vertraut sind, schwierig zu verstehen sein.
(basierend auf 85 Leserbewertungen)
Britain at Bay: The Epic Story of the Second World War, 1938-1941
Ein umfassendes, bahnbrechendes Epos, das Militär- und Sozialgeschichte miteinander verbindet und die Art und Weise beleuchtet, wie Großbritannien und seine Bevölkerung durch den Zweiten Weltkrieg dauerhaft verändert wurden. Dies ist die facettenreiche, welthistorisch bedeutsame Geschichte Großbritanniens im Krieg.
Indem Alan Allport die militärischen und politischen Dimensionen des Konflikts unter die Lupe nimmt, versucht er, Fragen zu beantworten wie: Hätte der Krieg vermieden werden können? Hätte er verloren werden können? Waren die strategischen Entscheidungen die richtigen? Wie gut haben die Briten organisiert und gekämpft? Wie gut wurden die Briten ihren eigenen Werten gerecht? Welchen Unterschied machte der Krieg am Ende für das Schicksal der Nation? Bei der Beantwortung dieser und anderer grundlegender Fragen konzentriert er sich - im Gegensatz zu vielen anderen Historikern - auf die menschlichen Zufälligkeiten des Krieges, indem er die Rolle des Einzelnen und die durch Glück oder Zufall bestimmten Ergebnisse direkt betrachtet. Darüber hinaus befasst er sich eingehend mit den Veränderungen in der britischen Gesellschaft und Kultur während des Krieges und in der Nachkriegszeit.
Ob es um die Vermischung der Klassen während des Krieges oder die Bewegung der Labour Party geht, er zeigt uns sehr detailliert die Auswirkungen des Krieges, und zwar nicht nur auf institutioneller, sondern auch auf individueller Ebene. Im Guten wie im Schlechten ist ein Großteil des heutigen Großbritanniens letztlich das Produkt der Erfahrungen von 1939-1941.