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Generous Thinking: A Radical Approach to Saving the University
Kann die Universität die soziale und politische Krise in Amerika lösen?
Die Hochschulbildung nimmt in der amerikanischen Kultur des einundzwanzigsten Jahrhunderts einen schwierigen Platz ein. Jahrhunderts. Universitäten - die Institutionen, die so viel Verantwortung für die künftige Gesundheit unserer Nation tragen - stehen im Widerspruch zu der Öffentlichkeit, der sie eigentlich dienen sollen. Wie Kathleen Fitzpatrick feststellt, ist es zwingend erforderlich, dass wir den Auftrag der Universität wieder in den Mittelpunkt stellen, um dieses verlorene Vertrauen wiederherzustellen. Kritisches Denken - das Herzstück der akademischen Arbeit - kann heute oft neue Ideen negieren, ablehnen und zurückweisen.
In einer Zeit, die durch einen grassierenden Anti-Intellektualismus gekennzeichnet ist, fordert Fitzpatrick die Wissenschaft auf, konstruktiv statt konkurrierend zu denken und neue Ideen zu entwickeln, statt alte zu zerstören. Sie fordert uns auf, die Art und Weise, wie wir Geisteswissenschaften lehren, zu überdenken und unsere Aufmerksamkeit auf die menschlichen Ziele - den Wunsch nach Gemeinschaft und Verbindung - zu lenken, denen die Geisteswissenschaften am besten dienen können. Ein Schlüsselaspekt dieses Wandels ist die Förderung einer Atmosphäre, die Fitzpatrick als "großzügiges Denken" bezeichnet, eine Art des Engagements, die das Zuhören gegenüber dem Sprechen, die Gemeinschaft gegenüber dem Individualismus und die Zusammenarbeit gegenüber dem Wettbewerb betont.
Fitzpatrick schlägt Wege vor, wie jeder, dem die Zukunft der Hochschulbildung am Herzen liegt, daran arbeiten kann, bessere Beziehungen zwischen unseren Hochschulen und Universitäten und der Öffentlichkeit aufzubauen und damit die Art und Weise, wie unsere Gesellschaft funktioniert, zu verändern. Sie ermutigt interessierte Stakeholder, den Anliegen der anderen zuzuhören und sich offen mit ihnen auseinanderzusetzen, indem sie gemeinsam Ideen lesen und erforschen; indem sie kollektive Projekte ins Leben rufen, die sich auf gemeinsame Interessen konzentrieren; und indem sie sicherstellen, dass unsere Hochschulen so strukturiert sind, dass sie die Arbeit für das Gemeinwohl unterstützen und fördern. Großzügiges Denken ist ein kühnes Buch, das darüber nachdenkt, wie und warum wir Geisteswissenschaften lehren, und das die Fähigkeit zur Empathie und zum Aufbauen privilegiert, anstatt sie einfach zu zerreißen.