Bewertung:

Das Buch stellt eine herausfordernde, aber aufschlussreiche Untersuchung der kognitiven Grammatik dar und betont die Verflechtung von Syntax und Semantik. Es kritisiert die gängigen linguistischen Theorien und schlägt einen alternativen Rahmen vor, der auf kognitiven Prozessen beruht. Während einige Leser die Tiefe des Buches zu schätzen wissen, finden andere es schwierig und abstrakt.
Vorteile:⬤ Bietet eine einzigartige Perspektive auf die Beziehung zwischen Sprache und Kognition.
⬤ Betont die Untrennbarkeit von Syntax und Semantik.
⬤ Anerkannt als ein bedeutender Beitrag zur kognitiven Linguistik.
⬤ Fesselnd für alle, die sich für die theoretischen Grundlagen der Sprache interessieren.
⬤ Schwierige und abstrakte Lektüre, die für viele Leser eine Herausforderung darstellen könnte.
⬤ Einige Konzepte werden mit spekulativen Behauptungen vorgestellt, für die es keine empirischen Beweise gibt.
⬤ Erfordert einen soliden Hintergrund in Kognitionswissenschaft oder Linguistik für ein besseres Verständnis.
(basierend auf 5 Leserbewertungen)
Foundations of Cognitive Grammar: Volume I: Theoretical Prerequisites
Dies ist der erste Band eines zweibändigen Werkes, das eine neue und grundlegend andere Konzeption von Sprachstruktur und linguistischer Untersuchung vorstellt.
Die zentrale Behauptung der kognitiven Grammatik ist, dass die Grammatik ein Kontinuum mit dem Lexikon bildet und vollständig in Form von symbolischen Einheiten (d. h.
Form-Bedeutungs-Paaren) beschreibbar ist. Im Gegensatz zur gegenwärtigen Orthodoxie argumentiert der Autor, dass die Grammatik in Bezug auf die Semantik nicht autonom ist, sondern sich vielmehr auf Muster zur Strukturierung und Symbolisierung von begrifflichen Inhalten reduziert.