Bewertung:

Das Buch gilt als ein bedeutendes Werk der Sprachtheorie, das insbesondere die Bedeutung der Semantik für das Verständnis von Syntax und Kognition in der Sprache hervorhebt. Es stellt traditionelle generative Ansätze in Frage und fördert eine ganzheitlichere Sichtweise der menschlichen Kognition und Sprache.
Vorteile:⬤ Betont die Bedeutung der Semantik in der Linguistik.
⬤ Bietet klare und kognitive Erklärungen ohne Rückgriff auf komplexen Formalismus.
⬤ Fördert ein ganzheitliches Verständnis der menschlichen Kognition und Sprache als flexibel und kreativ.
Einige Konzepte mögen dem Leser zunächst kryptisch erscheinen, was zu Verwirrung führen kann, bevor Klarheit geschaffen wird.
(basierend auf 1 Leserbewertungen)
Foundations of Cognitive Grammar: Volume II: Descriptive Application
Dies ist der zweite Band eines zweibändigen Werkes, das eine neue und grundlegend andere Konzeption von Sprachstruktur und linguistischer Untersuchung vorstellt. Die zentrale Behauptung der kognitiven Grammatik ist, dass die Grammatik ein Kontinuum mit dem Lexikon bildet und vollständig in Form von symbolischen Einheiten (d. h. Form-Bedeutungs-Paaren) beschreibbar ist. Im Gegensatz zur gegenwärtigen Orthodoxie argumentiert der Autor, dass die Grammatik in Bezug auf die Semantik nicht autonom ist, sondern sich vielmehr auf Muster zur Strukturierung und Symbolisierung von begrifflichen Inhalten reduziert.
In diesem Band wird vorgeschlagen, wie die in Band I vorgestellten theoretischen Werkzeuge genutzt werden können, indem die kognitive Grammatik auf ein breites Spektrum repräsentativer grammatischer Phänomene angewandt wird, die hauptsächlich (aber keineswegs ausschließlich) aus dem Englischen stammen.
Rezensionen.
"Die Menge der Daten und die Fülle der Analysen ist beeindruckend.... Langacker ist erneut eine sehr anregende und kohärente Arbeit gelungen. Und die angebotenen Materialanalysen verdienen viel mehr Aufmerksamkeit und Reflexion, als es im Rahmen einer Rezension möglich ist.".
--Canadian Journal of Linguistics.
„Wege zu finden, um über Sprache als einen kognitiven Prozess zu sprechen, der eng mit begrifflichem Verhalten verwoben ist, scheint das verbindende Anliegen der kognitiven Linguistik im Allgemeinen zu sein, und Langackers Arbeit ist in dieser Hinsicht von großer Bedeutung. Es war in dieser kurzen Rezension nicht möglich, der enormen Komplexität des theoretischen Unterfangens, das in Foundations of Cognitive Grammar vorgestellt wird, gerecht zu werden, ebenso wenig wie der Ausführlichkeit der analytischen Verfahren und Ergebnisse.“.
--Australian Journal of Linguistics.