
Domestic Violence as State Crime: A Feminist Framework for Challenge and Change
Häusliche Gewalt als Staatsverbrechen stellt die Art und Weise, wie häusliche Gewalt verstanden und behandelt wird, auf provokante Weise in Frage. Das zentrale Argument dieses Buches ist, dass häusliche Gewalt gegen Frauen ein patriarchalisches Staatsverbrechen darstellt, das durch eine radikalfeministische Perspektive untermauert wird. Durch die Analyse der internationalen, kollektiven, strukturellen und institutionellen Dimensionen dieses Schadens skizziert die Autorin ein Spektrum staatlicher Komplizenschaft, das vom passiven Zuschauer bis zum aktiven Produzenten, Teilnehmer und Täter reicht.
Die umfassende Analyse in diesem Buch stützt sich auf Daten aus vergleichbaren liberal-demokratischen Kontexten wie Australien, den Vereinigten Staaten und dem Vereinigten Königreich, um umfassend zu zeigen, wie die Staatskriminalität bei häuslicher Gewalt in der Praxis funktioniert - selbst in der Gegenwart und in vermeintlich fortschrittlichen Kontexten. Diese Analyse liefert wertvolle Erkenntnisse darüber, warum dieses Verbrechen epidemischen Ausmaßes einer Vielzahl von zeitgenössischen Interventionen immer wieder widersteht. Das Buch fügt seine Konzepte zu einem kohärenten Ganzen zusammen und entwirft eine übergreifende feministische typologische Theorie der häuslichen Gewalt als Staatsverbrechen. Es geht auch der Frage nach, wie häusliche Gewalt angegangen werden könnte, wenn wir uns mit ihren staatskriminellen Dimensionen auseinandersetzen und einen ganzheitlicheren und transformativen Ansatz für Abhilfe, Wiedergutmachung, Prävention und Gerechtigkeit wählen.
Häusliche Gewalt als Staatsverbrechen ist eine leicht zugängliche und fesselnde Lektüre, die einen innovativen wissenschaftlichen und aktivistischen Beitrag zum Studium der Gewalt gegen Frauen, des Feminismus, der Kriminologie und der breiteren kritischen Untersuchung von Recht, Politik und Gesellschaft leistet. Es wird jeden ansprechen, der daran interessiert ist, anders über häusliche Gewalt und den Staat zu denken.