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Ibsen's Hedda Gabler: Philosophical Perspectives
Seit seinem Erscheinen im Jahr 1890 übt Ibsens Hedda Gabler immer wieder eine große Faszination auf Leser, Theaterbesucher und Künstler gleichermaßen aus. Die Figur der Hedda Gabler, frisch verheiratet und völlig gelangweilt, regt zum Nachdenken über Schönheit, Liebe, Leidenschaft, Tod, Nihilismus, Identität und eine Vielzahl anderer existenzieller Themen an.
Es ist nicht verwunderlich, dass Ibsens Werk die Aufmerksamkeit philosophisch interessierter Leser auf sich gezogen hat, von Nietzsche, Lou Andreas-Salom(c) und Freud bis hin zu Adorno, Cavell und anderen. Einst an den Avantgarde-Theatern in Paris, London und Berlin inszeniert, ist Ibsen heute ein weltweites Phänomen. Die rätselhafte Figur der Hedda Gabler fasziniert nach wie vor immer neue Generationen von Schauspielern, Zuschauern und Lesern.
Hedda Gabler nimmt einen privilegierten Platz in der Geschichte des europäischen Dramas und der Literatur ein und lädt, wie dieser Band zeigt, zu tiefgreifenden und lohnenden philosophischen Fragen ein. In zehn neu in Auftrag gegebenen Kapiteln, die von führenden Vertretern der Theaterwissenschaft, der europäischen Philosophie, der Skandinavistik und der vergleichenden Literaturwissenschaft verfasst wurden, beleuchtet dieser Band die philosophische Resonanz von Hedda Gabler im Besonderen und Ibsens Drama im Allgemeinen.