Bewertung:

Das Buch ist eine abschreckende und gut geschriebene Geschichte, die die gewöhnliche Natur des Bösen durch ihre fesselnden Charaktere einfängt und zu einer fesselnden Lektüre macht, die auch Jahrzehnte nach ihrer Veröffentlichung noch nachwirkt.
Vorteile:Äußerst lesenswert, gut ausgearbeitete Geschichte, fesselnde Erzählung, überraschende Wendung, realistische Darstellung der schrecklichen Charaktere, starke Details aus der Zeit und nachvollziehbare Themen.
Nachteile:Die Einleitung wird als unnötig und als potenziell zu frühes Aufdecken von Handlungselementen angesehen, was einige Leser als herablassend empfanden.
(basierend auf 6 Leserbewertungen)
Helping Hand
Josh und Maisie Evans sind barmherzige Samariter und helfen gerne einsamen älteren Damen. Tante Flo hatte bis zu ihrem Tod jahrelang bei ihnen gelebt und den Evans ihren Nachlass hinterlassen, so wie er war. Als sie im Urlaub in Rimini auf Mrs. Fingal treffen, ist es nur natürlich, dass diese bei ihnen einzieht und in Tante Flos altem Zimmer wohnt.
Mrs. Fingal, eine wohlhabende Witwe, empfindet das Paar als erfrischende Abwechslung zu ihrer nachtragenden Nichte, und ihr Verständnis und ihre Sympathie für ihre Situation, ihre Einsamkeit und ihr Bedürfnis nach Gesellschaft, machen sie zu den perfekten Menschen, die sich um sie kümmern. Der Einzug bei ihnen ist die ideale Lösung - eine, die für alle Beteiligten zufriedenstellend ist.
Doch unter dem vorstädtischen Netz der Anständigkeit lauert der dunkle Schrecken von Gier und Ausbeutung - tödliche Strömungen, die durch höfliche Konversation und eine Tasse Tee verdeckt werden.
Celia Dales Schreibstil ist leise, klug, subtil - und erschreckend. Ich kann mir niemanden vorstellen, dessen spannende Geschichten ich mehr schätze.' Ruth Rendell.
Die Genauigkeit, das Verständnis und der leise Witz von Jane Austen - plus Mord. H. R. F. Keating.
A Helping Hand wurde erstmals 1966 veröffentlicht.