Bewertung:

David Moodys „Autumn“ ist eine einzigartige Interpretation des Zombie-Genres, die sich mehr auf die psychologischen Kämpfe und das Überleben einer Gruppe verschiedener Charaktere konzentriert als auf den traditionellen Zombie-Horror. Die Leser schätzen die Tiefe der Charaktere und den Schauplatz in England, aber viele finden das Tempo langsam und den Schreibstil manchmal langweilig.
Vorteile:⬤ Starke Charakterentwicklung und Tiefe in der Geschichte.
⬤ Einzigartige Interpretation des Zombie-Genres, die sich eher auf menschliche Kämpfe und emotionale Tiefe konzentriert als auf typische Zombie-Action.
⬤ Interessanter Schauplatz in einer abgelegenen englischen Stadt.
⬤ Die Geschichte bietet innovative Wendungen in Bezug auf das Verhalten von Zombies.
⬤ Der Schreibstil wird von vielen für seine Qualität und Perspektive gelobt.
⬤ Das Buch beginnt langsam und braucht viel Zeit, um Spannung und Action aufzubauen.
⬤ Einige Leser finden die Charaktere fade und wenig glaubwürdig.
⬤ Sich wiederholende Dialoge und interne Konflikte können ermüdend wirken.
⬤ Mehrere Kritiker erwähnen, dass es dem Buch an einem traditionellen Zombie-Horror-Erlebnis mangelt und dass es Leser, die auf der Suche nach hochintensiver Action sind, nicht zufriedenstellen könnte.
⬤ Die häufige Introspektion kann von der Haupthandlung ablenken und langweilig sein.
(basierend auf 174 Leserbewertungen)
Autumn
Autumn ist eine Mischung aus Krieg der Welten und Nacht der lebenden Toten und beschreibt den Kampf einer kleinen Gruppe von Überlebenden, die sich in einer von einer tödlichen Krankheit zerrissenen Welt behaupten müssen. Nachdem 99 % der Bevölkerung des Planeten in weniger als 24 Stunden getötet wurden, wird es für die wenigen, die es geschafft haben, am Leben zu bleiben, noch viel schlimmer.
Angeregt durch die "Phase zwei" einer unbekannten Seuche, beginnen die Toten aufzustehen. Zunächst langsam, blind, stumm und schwerfällig, erlangen die Körper schnell ihre grundlegendsten Sinne und Fähigkeiten zurück... Sehen, Hören, Fortbewegung...
und auch den Instinkt für Aggression und Gewalt. Zurückgehalten nur durch die Fesseln ihres sich rasch zersetzenden Fleisches, scheinen die Toten nur ein einziges Ziel zu haben - vorzupreschen und die einzige verbliebene Attraktion in der stillen, leblosen Welt zu zerstören: diejenigen, die die Seuche überlebt haben und nun 1.000.000 zu 1 in der Überzahl sind...
Ohne jemals das Wort "Z" zu verwenden, bietet Autumn eine neue Perspektive auf die traditionelle Zombie-Geschichte. Es gibt keine fleischfressenden, sich schnell bewegenden Leichen, kein Grauen um des Grauens willen.
Durch die Kombination der Atmosphäre und des Tons von George Romeros klassischen "Living Dead"-Filmen mit der Einstellung und dem Bewusstsein von "28 Days (and Weeks) later" ist dieser erschreckende und spannende Roman voll von unerbittlicher, kalter, dunkler Angst.