Bewertung:

Das Buch bietet eine fesselnde Untersuchung der Nazi-Infiltrationsversuche in Los Angeles während der 1930er und 1940er Jahre und konzentriert sich auf den Heldenmut von Einzelpersonen, die diesen Bedrohungen entgegenwirkten. Es offenbart komplexe Themen des Antisemitismus, des historischen Kontextes und der Notwendigkeit, sich an solche Ideologien zu erinnern und sie in der heutigen Gesellschaft zu bekämpfen.
Vorteile:Das Buch ist gut recherchiert und geschrieben und bietet faszinierende historische Einblicke. Die Leserinnen und Leser schätzen die detaillierten Berichte über den Widerstand gegen die Nazis, die Geschichten über Tapferkeit und die Parallelen zum modernen Antisemitismus und Extremismus. Viele finden, dass das Buch ein Muss für Geschichtsinteressierte ist und im heutigen Kontext relevant ist.
Nachteile:Einige Leser empfanden das Buch als langatmig und bisweilen repetitiv. Einige merkten an, dass der Titel irreführend sein könnte, da er einen falschen Fokus auf bestimmte Aspekte der Erzählung suggeriere. Es wurde auch erwähnt, dass das Buch eher als Nachschlagewerk denn als direkte Geschichte zu verstehen ist.
(basierend auf 80 Leserbewertungen)
Hitler in Los Angeles: How Jews Foiled Nazi Plots Against Hollywood and America
(„2018 FINALIST FÜR DEN PULITZER-PREIS“).
„Hitler in Los Angeles“ ist ein Thriller, der zeigt, wie nah das Kalifornische Reich am Erfolg war“ (Los Angeles Times).
Keine amerikanische Stadt war für die Nazis wichtiger als Los Angeles, die Heimat von Hollywood, der größten Propagandamaschine der Welt. Die Nazis planten, die Juden der Stadt zu töten und die militärischen Einrichtungen der Nation zu sabotieren: Es gab Pläne für die Ermordung von vierundzwanzig prominenten Hollywood-Größen wie Al Jolson, Charlie Chaplin und Louis B. Mayer, für die Fahrt durch Boyle Heights und die maschinelle Erschießung so vieler Juden wie möglich sowie für die Sprengung von Verteidigungsanlagen und die Beschlagnahme von Munition aus den Waffenlagern der Nationalgarde entlang der Pazifikküste.
U. Die US-Strafverfolgungsbehörden schenkten dem keine große Aufmerksamkeit - sie überwachten lieber die Roten als die Nazis - und nur der Anwalt Leon Lewis und sein verwegener Spionagering stellten sich ihnen in den Weg. Von 1933 bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs leitete Lewis, der von den Nazis später als „gefährlichster Jude von Los Angeles“ bezeichnet wurde, eine Spionageoperation, die sich aus Militärveteranen und deren Ehefrauen zusammensetzte, die jede Nazi- und faschistische Gruppe in Los Angeles infiltrierten. Sie stiegen oft in Führungspositionen auf, deckten die verstörenden Pläne der Nazis für Tod und Zerstörung auf und vereitelten sie.
Der Los Angeles Times-Bestseller Hitler in Los Angeles des renommierten Historikers Steven J. Ross erzählt die Geschichte von Lewis' gewagtem Spionagenetzwerk in einer Zeit, in der Hassgruppen von den Rändern in die Mitte der Gesellschaft gerückt waren.