Bewertung:

Das Buch „Hitlers Vertrauter: General Oshima Hiroshi and Magic Intelligence“ von Carl Boyd ist eine wissenschaftliche und detaillierte Untersuchung der Informationen, die die Alliierten durch abgefangene Botschaften des japanischen Botschafters in Berlin, General Oshima Hiroshi, erhielten. Es beleuchtet die Bedeutung des diplomatischen Abhörens während des Zweiten Weltkriegs und skizziert die militärischen Pläne und Strategien Deutschlands, wie sie durch diese Mitteilungen wahrgenommen wurden.
Vorteile:⬤ Gut geschrieben und sehr detailliert
⬤ bietet wertvolle Einblicke in die Nachrichtenbeschaffung während des Zweiten Weltkriegs
⬤ verbessert das Verständnis für die Entscheidungsprozesse, die durch abgefangene Nachrichten beeinflusst wurden
⬤ eine wertvolle Ergänzung für WWII-Enthusiasten.
⬤ Nicht für Gelegenheitsleser geeignet, da das Buch sehr dicht und wissenschaftlich ist
⬤ dem Text könnte es an Anmut fehlen
⬤ er enthält viele Zusammenfassungen und Details, die manche Leser überfordern könnten.
(basierend auf 3 Leserbewertungen)
Hitler's Japanese Confidant: General Oshima Hiroshi and Magic Intelligence, 1941-1945
1940 knackte der U.S.
Army Signal Intelligence Service den japanischen Diplomatencode, aber Oshima Hiroshi, Japans Botschafter in Berlin während des Zweiten Weltkriegs, erfuhr nie, dass die Hunderte von Nachrichten, die er nach Tokio übermittelte, von den Amerikanern vollständig entschlüsselt und nach Washington weitergeleitet wurden. Carl Boyd lässt Oshimas entschlüsselte Mitteilungen wieder auferstehen, die jahrzehntelang geheim gehalten wurden.
In ihnen enthüllt Oshima die Gedanken und Strategien Adolf Hitlers und anderer hochrangiger Nazis, mit denen er verkehrte. Boyd gibt nicht nur aufschlussreiche Einblicke in die Aktivitäten und Einstellungen der Nazis, sondern zeigt auch, wie die von amerikanischen Kryptographen gesammelten Informationen die Strategie der Alliierten beeinflussten und zum Sturz Hitlers und seines japanischen Vertrauten beitrugen.