Bewertung:

Das Buch 'Hell! Said the Duchess“ von Michael Arlen ist eine einzigartige Mischung aus Komödie, Horror und sozialem Kommentar, die sich mit Themen wie Ruf und Moral im England der 1930er Jahre beschäftigt. Es handelt von Mary, der Herzogin von Dove, die inmitten eines Mordes mit verleumderischen Gerüchten konfrontiert wird. Während das Buch einen witzigen und sardonischen Ton anschlägt, nimmt es in der zweiten Hälfte eine düstere Wendung, was einige Leser als störend empfanden.
Vorteile:Das Buch ist witzig und sardonisch geschrieben, mit einer starken Sprache und Ironie, die viele Leser anspricht. Die Entwicklung der Charaktere und die sozialen Einblicke in die englische Gesellschaft der 1930er Jahre sind gut gelungen. Einige Leserinnen und Leser fanden das Buch fesselnd und witzig, vor allem in den ersten Kapiteln. Das letzte Kapitel wird besonders für seine Qualität gelobt.
Nachteile:Die Handlung wird oft als langweilig und uneinheitlich beschrieben, mit einem abrupten Wechsel zwischen Komödie und Horror, der vielleicht nicht alle Leser zufrieden stellt. Manche kritisieren den Erzählstil als blogartig und die später im Buch eingeführten übernatürlichen Elemente als weniger ansprechend. Das Tempo und die Struktur des Buches könnten sich zusammenhanglos anfühlen, was zu einer Mischung aus Langeweile und Faszination beiträgt.
(basierend auf 9 Leserbewertungen)
Hell! Said the Duchess
"Es gehört zu den kurzen, perfekten Büchern, die selten in englischer Sprache geschrieben werden." - Evening Standard.
" D)iese äußerst merkwürdige Leistung ist ein Hinweis auf große Kraft." - Gerald Gould, The Observer.
" Eine) richtig fesselnde Komödie und ein Mysterium. Als Unterhaltung während der Schlaflosigkeit ist es ernsthaft zu empfehlen." - Milwaukee Journal.
" Ein) perfektes Meisterwerk des haarsträubenden Horrors. Es mag einige seiner Leser beleidigen, aber es wird sie nicht langweilen." - Pittsburgh Post-Gazette.
Eine Mörderin treibt sich in den Straßen Londons herum, schläft mit jungen Männern, bevor sie ihnen die Kehle aufschlitzt und ihre Körper verstümmelt. Die Verbrechen haben die Polizei verblüfft und die Londoner wütend gemacht, die die Verhaftung der Mörderin fordern. Mary, Duchess of Dove, eine sanfte junge Witwe, die von allen, die sie kennen, geliebt wird, scheint eine unwahrscheinliche Verdächtige zu sein, aber alle Hinweise deuten auf sie hin. Die Polizei hat eine Reihe von Theorien - vielleicht wurde die Herzogin hypnotisiert oder unter Drogen gesetzt, vielleicht hat sie einen bösen Doppelgänger, oder könnte es sich um ein kommunistisches Komplott handeln, um den Adel zu diskreditieren? Inspektor Basil Icelin ist fest entschlossen, das Geheimnis zu lüften, doch die wahre Erklärung ist weitaus schockierender und erschreckender, als man sich je vorstellen könnte.
Michael Arlen (1895-1956) wurde nach der Veröffentlichung seines Bestsellers Der grüne Hut im Jahr 1924 zu einer reichen und weltberühmten Persönlichkeit. Hell said the Duchess (1934) ist ein herrlich bizarres Buch, das eine "Gute-Nacht-Geschichte" in einem leichten, humorvollen Stil erzählt, der in seltsamem Kontrast zu seinem schaurigen und grausamen Thema steht. Diese Erstausgabe des Buches, das Karl Edward Wagner als den besten übernatürlichen Horrorroman aller Zeiten bezeichnet hat, enthält eine Einleitung von Mark Valentine.