Bewertung:

Die Rezensionen zu „Homer the Theologian“ heben die umfassende Erforschung der neuplatonischen und allegorischen Interpretationen von Homers Werken hervor und betonen die Bedeutung dieser Perspektiven für das Verständnis der antiken und modernen philosophischen Traditionen. Das Buch wird für seine wissenschaftliche Tiefe und seine umfassende Kenntnis der einschlägigen Literatur gelobt. Es wird jedoch auch kritisiert, weil es zu akademisch und dicht ist, was Leser, die eine einfachere Analyse suchen, möglicherweise abschreckt.
Vorteile:⬤ Umfassende Studie über antike und mittelalterliche Perspektiven auf Homer
⬤ profunde Kenntnis der griechischen und lateinischen Literatur
⬤ ermutigt zum Nachdenken über die philosophische und religiöse Bedeutung von Homer
⬤ umfassende Behandlung der neuplatonischen allegorischen Interpretation.
⬤ Zu akademisch und dicht für einige Leser
⬤ kann Geduld erfordern, um sich durch umfangreiche wissenschaftliche Details durchzuarbeiten
⬤ nicht geradlinig in seinen neoplatonischen Interpretationen, die sich mehr auf die Geschichte der Interpretation als auf die direkte Analyse konzentrieren.
(basierend auf 4 Leserbewertungen)
Homer the Theologian: Neoplatonist Allegorical Reading and the Growth of the Epic Tradition
Dies ist der erste Überblick über die erhaltenen Belege für das Wachstum, die Entwicklung und den Einfluss der neuplatonischen allegorischen Lesart der Ilias und Odyssee.
Professor Lamberton argumentiert, dass diese Lesetradition neue Anforderungen an die spätere Epik stellen und dadurch das Wesen der europäischen Epik dauerhaft verändern sollte. Die neuplatonische Lesart war entscheidend für die Entstehung der allegorischen Epik in der Spätantike und bildet den Hintergrund für die nächste große Erweiterung der epischen Tradition durch Dante.