Bewertung:

In den Rezensionen wird erhebliche Unzufriedenheit mit dem Buch geäußert, wobei zahlreiche Fehler und ein Mangel an Klarheit bei der Analyse von Musikern und Künstlern aus den 1930er bis 1950er Jahren angeführt werden. Die Kritiker argumentieren, dass das Buch wichtige Konzepte nicht anspricht und keine Beweise für seine Behauptungen über den Einfluss von Musik und Tanz auf den sozialen Wandel oder die Veränderung von Wahrnehmungen liefert.
Vorteile:Über den Nutzen des Buches wurde nicht berichtet.
Nachteile:Das Buch ist voller Fehler, lässt notwendige Klarstellungen in seiner Analyse vermissen und versäumt es, entscheidende Konzepte zu diskutieren. Darüber hinaus liefert es keine Beweise dafür, dass Musik und Tanz zu Veränderungen von Gefühlen, Überzeugungen oder Handlungen in Bezug auf Ethnie und Identität führen können.
(basierend auf 1 Leserbewertungen)
Listening for Africa: Freedom, Modernity, and the Logic of Black Music's African Origins
In Listening for Africa erforscht David F. Garcia, wie sich eine vielfältige Gruppe von Musikern, Tänzern, Akademikern und Aktivisten zwischen den 1930er und 1950er Jahren mit der Idee der afrikanischen Ursprünge schwarzer Musik und schwarzen Tanzes auseinandersetzte.
Garcia untersucht die Arbeit von Melville J. Herskovits, Katherine Dunham und Asadata Dafora bis hin zu Duke Ellington, D maso P rez Prado und anderen, die glaubten, dass die Verbindung von schwarzer Musik und Tanz mit Afrika und der Natur dazu beitragen würde, die Freiheitsversprechen der Moderne angesichts von Faschismus und Rassismus in Europa und Amerika, Kolonialismus in Afrika und der nuklearen Bedrohung zu Beginn des Kalten Krieges zu verwirklichen.
Bei der Analyse ihrer Arbeit zeigt Garcia auf, wie solche Versuche, schwarze Musik und Tanz mit Afrika zu verbinden, ungewollt die binären Beziehungen zwischen dem Westen und Afrika, Weiß und Schwarz, Modernem und Primitivem, Wissenschaft und Magie sowie Ländlichem und Urbanem verstärkten. Garcia zeigt, dass die Festlegungen der Moderne auf rassenlose, heteronormative und produktive Körper sowie auf die wissenschaftliche Wahrheit dazu beitrugen, die Verwirklichung individueller und politischer Freiheit in der Welt aufzuschieben.