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Hospice Bed Conversations
Rezension
In Hospizbettgespräche schreibt Alan Harris über Zimmer, die nach Bäumen und nicht nach Zahlen benannt sind, über eine Perlenkette, die zum Frühstück getragen wird, über den Warteraum des Himmels, über Erinnerungsstäbchen, das Leben in der Vergangenheit und den Lehrling des Todes in einem Kittel aus dem Supermarkt. Diese Gedichte sprechen über das Leben und das, was am Ende des Lebens kommt, mit Widerstandsfähigkeit, Humor und Anmut. Einmal angefangen, konnte ich diesen kleinen Band nicht mehr aus der Hand legen, sondern habe ihn in einem Zug durchgelesen. Als erstes Buch ist es eine bedeutende Leistung und Harris ein Dichter, der anerkannt werden sollte.
--Rosalie Sanara Petrouske, Autorin von What We Keep
Diese Gedichte sind eine Feier der Momente, die uns zu Menschen machen, unserer Würde, unserer Schwächen, unserer Liebe, unserer Individualität, unserer Erinnerungen. Alan Harris macht uns mit diesem Buch ein Geschenk: die Hoffnung, dass wir selbst Schätze sind und geschätzt werden - dass auch wir nicht vergeblich gelebt haben.
--Laura M Kaminski, Autorin von Anchorhold, 19 Ghazal Street und And Yes, I Dance
Alan Harris' Gedichte vom Hospizbett werden Sie immer wieder erschüttern, wegen der Momente, an die sie erinnern, und wegen all der Momente, die uns durch sein aufmerksames Handwerk bewusst werden, die wir selbst verloren haben - all die Geschichten unserer Lieben, die wir nicht festgehalten haben, bevor es zu spät war. In dieser Reihe starker lyrischer Gedichte untersucht er unbeirrt die begrenzte Landschaft des Krankenzimmers: seine brutale Ökonomie, die subtilen und offensichtlichen Veränderungen, die unseren Tod materiell signalisieren, manchmal lange bevor wir tatsächlich abtreten, die Enttäuschungen der Medizin und sich auflösende Beziehungen. Hospizbettgespräche ist ein Manifest für Autonomie und Würde am Lebensende, und Harris erinnert uns daran, dass eines der menschlichsten und respektvollsten Dinge, die wir tun können, darin besteht, anderen zuzuhören und mit ihnen mitzufühlen, besonders wenn sie sich dem Tod zuwenden.
--Caroline Maun, außerordentliche Professorin für Englisch an der Wayne State University und
Autorin von Was übrig bleibt
Über die Autorin
Alan Harris ist der Dichter auf der Hospizstation, der unverblümt prosaische Lyrik schreibt, von Leben und Tod singt und Stimmen kanalisiert, die bald verstummen werden. Harris hat seiner Gemeinde in vielerlei Hinsicht gedient - als Delegierter des Easter Seal, als Vorstandsmitglied der American Cancer Society, als Easter Seal Volunteer of the Year und zuletzt als Sparrow Health Systems Home Hospice Volunteer of the Year 2016. Er ist ein „Tuesday Story Writer“ und hilft Hospizpatienten ehrenamtlich beim Schreiben von Memoiren, Briefen und Gedichten. Harris erhielt 2012 den Stephen H. Tudor Award für kreatives Schreiben der Wayne State University sowie 2014 den John Clare Poetry Prize und 2015 den Tompkins Poetry Award.