Bewertung:

Das Buch „Hundert Atemzüge“ von Jean M. Grant ist ein historischer Liebesroman, der im Schottland des 13. Jahrhunderts spielt und Themen wie Liebe, Fantasie und Familienkämpfe vor dem Hintergrund der Konflikte zwischen Wikingern und Schotten miteinander verwebt. Er zeichnet sich durch fesselnde Charaktere aus, insbesondere durch die Heilerin Gwyn, die zwischen ihrem missbrauchenden Vater und ihren wachsenden Gefühlen für Simon, einen schottischen Krieger, hin- und hergerissen ist. Die Geschichte wird für ihren fesselnden Plot, den Reichtum an historischen Details und die Entwicklung der Charaktere gelobt, aber auch auf Probleme mit dem Tempo und dem expliziten Inhalt hingewiesen.
Vorteile:Gut geschrieben, mit einer fesselnden Handlung, die Liebe, Intrigen und historische Details beinhaltet. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet, zeigen starke Persönlichkeiten und entwickeln sich weiter. Das Buch bietet eine Mischung aus Romantik, Geschichte und Fantasie, die den Leser fesselt. Die lebendigen Beschreibungen und die eindringliche Umgebung verbessern das Leseerlebnis. Die auditive Wiedergabe kam gut an.
Nachteile:Einige Leserinnen und Leser empfanden das Tempo manchmal als zu langsam, insbesondere bei wiederholten Konflikten zwischen den Charakteren. Das Buch enthält explizite Inhalte, die möglicherweise nicht für diejenigen geeignet sind, die eine „saubere Lektüre“ suchen. Einige Leser merkten an, dass es in bestimmten Abschnitten mehr Action vertragen könnte.
(basierend auf 65 Leserbewertungen)
A Hundred Breaths
1263, Schottland.
Simon MacCoinneachs Rachegelüste sitzen tief. Die Klinge ist die einzige Möglichkeit, die Herrschaft der blutrünstigen Nordmänner auf schottischem Boden zu beenden. Seine Seele mag verloren sein, aber die mystische Heilerin, die er von den Inseln entführt, könnte die Antwort für seine kranke Mutter sein... und für sein Herz.
Die auf den Inseln geborene Gwyn stimmt widerwillig einem Heiratsbündnis mit diesem heidnischen Schotten zu, um im Gegenzug ihren jüngeren Bruder vor ihrem misshandelnden nordischen Vater in Sicherheit zu bringen. Der Zustand ihres Bruders übersteigt den Rahmen ihrer antiken Macht, denn größere Heilungen rauben ihr selbst den Lebensatem.
Während Simon und Gwyn darum kämpfen, ihren wahnsinnigen Vater und einen nachtragenden nordischen Verlobten zu überlisten, erweicht Gwyn Simons Herz mit jeder barmherzigen Berührung. Gwyns Seher-Schwester sagt eine blutige Schlacht voraus - und ein Ende der Nordmänner -, aber auch Simon wird sterben. Wird Gwyn Simon auf dem Schlachtfeld retten, selbst wenn sie dafür ihren letzten Atemzug verlieren muss?