Im Wettstreit mit den Sowjets: Wissenschaft, Technologie und der Staat im Amerika des Kalten Krieges

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Im Wettstreit mit den Sowjets: Wissenschaft, Technologie und der Staat im Amerika des Kalten Krieges (J. Wolfe Audra)

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Originaltitel:

Competing with the Soviets: Science, Technology, and the State in Cold War America

Inhalt des Buches:

Jahrhunderts konkurrierten die Vereinigten Staaten und ihre Verbündeten mit der feindlich gesinnten Sowjetunion auf fast jede erdenkliche Weise, mit Ausnahme einer offenen militärischen Auseinandersetzung. Der Kalte Krieg stellte zwei gegensätzliche Vorstellungen von der guten Gesellschaft vor die unbeteiligte Welt und die Geschichte selbst, und die Wissenschaft spielte in diesem Bild eine wichtige Rolle. Competing with the Soviets bietet eine kurze, leicht verständliche Einführung in die besondere Rolle, die Wissenschaft und Technologie bei der Aufrechterhaltung der staatlichen Macht während des Kalten Krieges spielten, von der Atombombe bis zum Human-Genom-Projekt.

Die Hightech-Maschinerie der Atomphysik und das Wettrennen im Weltraum stehen im Mittelpunkt dieser Geschichte, aber Audra J. Wolfe untersucht auch das Ersatzschlachtfeld wissenschaftlicher Errungenschaften in so unterschiedlichen Bereichen wie Stadtplanung, Biologie und Wirtschaft; sie erklärt, wie verteidigungsorientierte Bundesinvestitionen riesige Laboratorien und Forschungsprogramme schufen, und zeigt, wie sich ungewohnte Sorgen um die nationale Sicherheit und zersetzende Loyalitätsfragen in den vermeintlich objektiven Wissenschaftsbetrieb einschlichen.

Ausgehend von der Annahme, dass Wissenschaftler an der Kultur, in der sie leben, teilhaben, blickt Competing with the Soviets über die Debatte hinaus, ob der militärische Einfluss die Wissenschaft im Kalten Krieg verzerrt hat. Die Entscheidungen und Möglichkeiten von Wissenschaftlern wurden schon immer von den ideologischen Annahmen, politischen Vorgaben und sozialen Sitten ihrer Zeit geprägt. Die Vorstellung, dass die amerikanische Wissenschaft jemals in einer freien Zone außerhalb der Politik operierte, ist, so Wolfe, selbst ein Erbe des ideologischen Kalten Krieges, der die amerikanische Wissenschaft und die Wissenschaftler als Leuchttürme der Freiheit im Gegensatz zu ihren Kollegen in der Sowjetunion darstellte. Das Buch ist chronologisch und thematisch gegliedert und zeigt auf, wie sich die Vorstellungen über die angemessenen Beziehungen zwischen Wissenschaft, Wissenschaftlern und dem Staat im Laufe der Zeit verändert haben.

Weitere Daten des Buches:

ISBN:9781421407715
Autor:
Verlag:
Einband:Taschenbuch
Erscheinungsjahr:2013
Seitenzahl:176

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