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In Afghanistan: An American Odyssey
In Afghanistan ist die Geschichte eines jungen Mannes, der im kriegsgebeutelten Afghanistan zur Zeit der sowjetischen Invasion nach Abenteuern und Selbstfindung sucht. Es ist auch ein Porträt eines exotischen Landes und von Menschen, die damals wie heute verzweifelt ums Überleben kämpfen.
1981 schlich sich Van Dyk, bärtig und als Afghane gekleidet, mit einem Brief und finanzieller Unterstützung der New York Times in das damals für Ausländer gesperrte Afghanistan und lebte mit den Mudschaheddin, den Männern, die damals gegen die Sowjetunion kämpften, in der rauen Schönheit der Berge und der Wüste dieses Landes. Meine Wirbelsäule kribbelte wie ein Junge. Die Turbane von zehn lachenden, bis an die Zähne bewaffneten jungen Männern flatterten im Wind.
Ich hätte diesen Moment um kein Geld der Welt tauschen wollen.
Es war selbstmörderisch, großartig, und ich wusste, dass es gut gehen würde. Aber es war knapp.
Er erlebte sowjetische Boden- und Hubschrauberangriffe, sah Tod und Leid, aber auch Lachen. Er musste viel über den Islam, die Stammestraditionen und den heiligen Krieg, den die Guerilla führte, lernen. Er wurde beschuldigt, ein sowjetischer Spion zu sein, gewann aber schließlich das Vertrauen seiner afghanischen Führer.
Er sah ein starkes, mutiges, oft verängstigtes Volk, das für den Schutz des Einzigen kämpfte, was es kannte - seine Heimat, seine Familie, seine Lebensweise. Der Autor, ein ehemaliger Läufer, angehender Politiker und Schriftsteller, der in einer christlich-fundamentalistischen Familie in einer Kleinstadt im Nordwesten aufgewachsen ist, machte sich ebenfalls auf die Suche nach etwas Tiefem unter diesen Männern, die Gott ist groß riefen und gegen die Rote Armee in den Kampf zogen. Seine Geschichte handelt von den Menschen, denen er begegnete, und von seiner Reise.