Bewertung:

Das Buch „In Black and White“ von Alexandra Wilson schildert ihren Weg als junge schwarze Anwältin und beleuchtet sowohl ihre persönlichen Erfahrungen als auch die allgemeineren Probleme des britischen Strafrechtssystems. Ausgehend von ihren eigenen Herausforderungen thematisiert Wilson systembedingte Vorurteile, die Auswirkungen von Ethnie und Geschlecht auf die juristische Laufbahn und die Kämpfe, mit denen marginalisierte Gemeinschaften konfrontiert sind. Die Memoiren zeichnen sich durch ihre fesselnde Erzählweise aus und dienen als Inspirationsquelle für angehende Juristen.
Vorteile:⬤ Fesselnde und nachvollziehbare Erzählungen, die die Realitäten des Anwaltsberufs einfangen.
⬤ Bietet aufschlussreiche Kommentare zu systemischen Fragen wie Rassismus und Klassismus im Justizsystem.
⬤ Inspiriert eine neue Generation von Rechtsanwälten, insbesondere junge schwarze Frauen.
⬤ Gut geschrieben und zugänglich, so dass es schnell zu lesen ist.
⬤ Bietet wertvolle Einblicke in die Herausforderungen des Anwaltsberufs und die Erfahrungen von Mandanten im Rechtssystem.
⬤ Einige Leser merkten an, dass der Optimismus der Autorin in Bezug auf systemische Probleme als naiv erscheinen könnte.
⬤ Einige fanden, dass persönliche Überlegungen gelegentlich die verfahrenstechnischen Erklärungen überschatteten.
⬤ Kritisiert werden die vermeintliche Selbstbeweihräucherung und die naiven Erwartungen an Kollegen, die den Mutterschaftsurlaub unterstützen.
⬤ Einige fanden die Herangehensweise an bestimmte Themen zu vereinfachend.
(basierend auf 83 Leserbewertungen)
In Black and White - A Young Barrister's Story of Race and Class in a Broken Justice System
Alexandra Wilson, eine junge gemischtrassige Anwältin, gibt einen überzeugenden Einblick in den systemischen Rassismus in unserem Rechtssystem.