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Puccini's La Bohme
Giacomo Puccinis La Boh�me ist eine der am häufigsten aufgeführten Opern der Welt. Aber wie kam es dazu, dass sie so verehrt wurde? In diesem Buch zeichnet die Autorin Alexandra Wilson den Aufstieg von La Boh�me nach und zeigt, dass ihr Erfolg durch Bühnenaufführungen, Aufnahmen, Verfilmungen und die Unterstützung durch Starsänger stetig wuchs.
Versionen und durch die Unterstützung von Starsängern. In jüngerer Zeit trugen populäre Lieder, Film-Soundtracks und Musicals, die sich auf die Musik und die Themen der Oper stützen, zu ihrer immensen kulturellen Wirkung bei.
Diese Kulturgeschichte bietet eine neue Lesart eines bekannten Werks. Wilson argumentiert, dass La Boh�me durch ihren Ansatz des Realismus und ihre Missachtung der Konventionen der italienischen Operntradition für die 1890er Jahre auffallend modern war. Sie untersucht, wie Puccini und seine Librettisten sich mit den Themen Geschlecht, Stadtleben.
Sie untersucht, wie Puccini und seine Librettisten sich mit Geschlecht, städtischer Armut und Nostalgie auseinandersetzten - Themen, die in der Entstehungszeit des Werks entstanden und auch mehr als 120 Jahre später noch beim Publikum nachhallen. Ihre Analyse der Darstellung von Paris in der Oper zeigt, dass La Boh�me nicht nur von den romantischen Mythologien beeinflusst wurde, die die Stadt bis heute umgeben, sondern auch.
geholfen hat, sie zu formen. Wilsons Überlegungen dazu, wie Regisseure diese Oper für ein neues Zeitalter neu erfunden haben, vervollständigen diese faszinierende Geschichte von La Boh�me und machen sie zu einer unverzichtbaren Lektüre für jeden, der sich für diese Oper und die von ihr inspirierten Werke interessiert.