Bewertung:

Das Buch stellt eine verallgemeinerte Theorie der Kooperation vor, die sowohl auf menschliche Systeme als auch auf Computernetzwerke anwendbar ist und tiefe Einblicke in die Organisationsgestaltung bietet. Es ermutigt zu einem Umdenken in der Systemgestaltung, trotz einiger Kritikpunkte hinsichtlich der Komplexität und der praktischen Anwendungen.
Vorteile:⬤ Bietet eine einzigartige und verallgemeinerte Theorie der Kooperation im großen Maßstab
⬤ ermutigt zu neuen Perspektiven im Systemdesign
⬤ klar und effektiv geschrieben
⬤ wertvolle Einsichten zum Verständnis komplexer, verteilter Systeme.
⬤ Bietet keine gebrauchsfertigen Lösungen
⬤ kann den Leser mit komplexem Vokabular und Satzstrukturen verwirren
⬤ lässt genügend praktische Beispiele für die Versprechenstheorie vermissen
⬤ ist möglicherweise für diejenigen, die bereits mit Unternehmensarchitekturen vertraut sind, nicht interessant.
(basierend auf 6 Leserbewertungen)
Thinking in Promises: Designing Systems for Cooperation
Stellen Sie sich eine Reihe einfacher Prinzipien vor, die Ihnen helfen könnten zu verstehen, wie sich Teile zu einem Ganzen zusammenfügen und wie jedes Teil das Ganze aus seiner eigenen Perspektive sieht. Wenn solche Prinzipien gut wären, sollte es keine Rolle spielen, ob es sich um Menschen in einem Team, Vögel in einem Schwarm, Computer in einem Rechenzentrum oder Zahnräder in einer Schweizer Uhr handelt.
Eine Theorie der Zusammenarbeit sollte ziemlich universell sein, so dass wir sie sowohl auf die Technologie als auch auf den Arbeitsplatz anwenden können. Solche Prinzipien sind das Thema der Promise Theory und stehen im Mittelpunkt dieses aufschlussreichen Buches. Ziel der Versprechenstheorie ist es, das Verhalten eines Ganzen aus der Summe seiner Teile zu erschließen, wobei der Blickwinkel der Teile und nicht des Ganzen eingenommen wird.
Mit anderen Worten, es handelt sich um eine konstruktivistische Sicht der Welt von unten nach oben. Beginnen Sie mit Thinking in Promises und finden Sie heraus, warum diese Disziplin für die Dokumentation des Systemverhaltens von unten nach oben funktioniert.