Bewertung:

Das Buch erörtert die Misshandlung amerikanischer Ureinwohner durch den National Park Service, bietet einen historischen Kontext und zahlreiche Interviews, lässt aber ein klares übergreifendes Argument vermissen und bietet weder Lösungen noch eine tiefergehende Analyse.
Vorteile:Interessante historische Fakten über die amerikanischen Ureinwohner und die Nationalparks, gut geschriebene, fesselnde Erzählung, einschließlich Interviews mit Parkbeamten und amerikanischen Ureinwohnern.
Nachteile:Unklarheit über das Gesamtbild und die Absicht des Autors, kein starkes Argument oder Lösungen, konzentriert sich in erster Linie auf Empörung und nicht auf eine fundierte Analyse.
(basierend auf 1 Leserbewertungen)
Indian Country, God's Country: Native Americans and the National Parks
Der Mythos des "geschenkten Landes" ist im National Park Service stark ausgeprägt, aber einige unserer großartigsten Parks wurden von Menschen "geschenkt", die wenig oder gar keine Wahl in dieser Angelegenheit hatten. Orte wie der Südrand des Grand Canyon und der Glacier mussten gekauft, ergaunert, geliehen - oder mit Gewalt genommen - werden, als die indianischen Bewohner und Besitzer sich der Aufforderung widersetzten, zum öffentlichen Wohl beizutragen. Die Geschichte der Nationalparks und der Indianer ist, je nach Perspektive, ein kostspieliger Triumph des öffentlichen Interesses oder ein bitterer Verrat an Amerikas Ureinwohnern.
"Dieses großartige Buch ist ein bewegender Bericht über (indigene) Niederlagen und Siege, in dem sich hochspannende Prosa mit überzeugenden Beweisen verbindet. ".
-Choice.
"Nicht nur Indianer müssen die Lehren dieses Buches und die ultimative Illusion von Besitz beherzigen. ".
-Christian Science Monitor.
"Eine große Bereicherung für die Literatur über die Beziehungen zwischen den Indianern und dem National Park Service. ".
-American Indian Culture and Research Journal.