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Input Processing and Grammar Instruction in Second Language Acquisition
Dieses Buch bietet eine Alternative zur Grammatikdebatte in Theorie und Lehre des Zweitspracherwerbs.
Der Autor geht davon aus, dass der Spracherwerb zumindest teilweise inputabhängig ist, und stellt die Frage, wie die grammatische Form im Input von Zweitsprachenlernern verarbeitet wird und ob es möglich ist, dies so zu unterstützen, dass der Lerner eine reichere grammatische Aufnahme schafft. Er beantwortet diese Fragen und erklärt, warum die traditionellen Paradigmen nicht psycholinguistisch motiviert sind.
Auf der Grundlage von Forschungsergebnissen sowohl aus dem Erst- als auch aus dem Zweitspracherwerb skizziert er ein Modell für die Input-Verarbeitung beim Zweitspracherwerb, das dabei hilft, zu erklären, wie Lernende grammatische Systeme konstruieren. Anschließend nutzt er dieses Modell, um den Verarbeitungsunterricht zu motivieren, eine Form des Grammatikunterrichts, bei dem die Lernenden während bestimmter Eingabeaktivitäten Form-Bedeutung-Verbindungen herstellen.