Inselstadt

Bewertung:   (4,0 von 5)

Inselstadt (Laura Adamczyk)

Leserbewertungen

Zusammenfassung:

Das Buch „Island City“ ist die Ich-Erzählung einer Frau mittleren Alters, die über ihr Leben nachdenkt, während sie sich mit persönlichen Problemen und Familiendynamik auseinandersetzt. Die Geschichte wechselt von langweilig zu gefühlsbetont, vor allem in den späteren Abschnitten.

Vorteile:

Die letzten 40 % des Buches bieten einen starken Erlösungsbogen, der erhebliche emotionale Reaktionen hervorruft. Die Ich-Perspektive und die rohe Erzählweise bieten einen einzigartigen und echten Einblick in das Leben und die Kämpfe des Erzählers.

Nachteile:

Die ersten 60 % des Buches können langsam und langatmig sein, so dass es für manche Leser schwierig ist, sich auf das Buch einzulassen. Die Prämisse einer Lebensgeschichte, die „niemand aufhalten zu können scheint“, könnte nicht bei allen gut ankommen, da sie sich wie eine unaufgeforderte Erzählung anfühlen könnte.

(basierend auf 2 Leserbewertungen)

Originaltitel:

Island City

Inhalt des Buches:

In dem bissigen Debütroman von Laura Adamczyk erzählt eine Frau in einer Bar voller Fremder die Geschichte ihres Lebens. Alles kann zur Geschichte deines Lebens werden, wenn du es zulässt, und ich nehme an, das wurde meine.

In Island City verkauft eine ironische, wehmütige Frau, die sich von ihrer Familie entfremdet hat, ihr Hab und Gut und zieht zurück in ihre Heimatstadt im Mittleren Westen. Für sie ist es der "perfekte Ort zum Aufgeben". "Sie will alles loswerden - ihre Sachen, ihre Ambitionen.

Bevor sie einen "chaotischen Abgang" macht, verkriecht sie sich in einer dunklen Bar und erzählt ihre Geschichten einem Publikum von gleichgültigen Fremden. Da ist die Zeit, als der Fluss austrocknete und man über sein Bett laufen konnte, der Tag, an dem ihre Schwester im Pflegeheim verprügelt wurde, als ihr Vater Krebs bekam, dann Alzheimer, dann wieder Krebs.

Jetzt vergisst sie Dinge, wie er es tat, und die Worte entgleiten ihr. Der dritte Drink hilft ihr nicht.

Laura Adamczyk, deren Schreibstil "superschräg" und "superbeunruhigend" (Eugenia Williamson, The Boston Globe ) ist, schafft ein vollständiges Porträt einer Person, selbst wenn das Bild verschwimmt und verblasst. Island City ist ein witziger, erschütternder Debütroman, der wie ein alkoholgetränkter Monolog daherkommt, der vor echtem Gefühl strotzt und brennt.

Weitere Daten des Buches:

ISBN:9780374282271
Autor:
Verlag:
Sprache:Englisch
Einband:Taschenbuch

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