Bewertung:

In den Rezensionen wird Laura Adamczyks Kurzgeschichtensammlung als eine fesselnde Erkundung der dunklen Seiten der Kindheit hervorgehoben, die sich durch einen hervorragenden Schreibstil und einzigartige Perspektiven auszeichnet. Während die Leser die thematische Tiefe und die stilistische Auswahl schätzen, finden einige die Prosa zu literarisch und die Geschichten oft unaufgelöst oder unheimlich.
Vorteile:⬤ Ausgezeichneter Schreibstil und Satzbau.
⬤ Fesselnde Auseinandersetzung mit dunklen Themen rund um die Kindheit.
⬤ Einzigartige Perspektiven auf die Dynamik zwischen Erwachsenen und Kindern.
⬤ Fesselnde und zum Nachdenken anregende Geschichten, die konventionelle Erzählungen in Frage stellen.
⬤ Manche Prosa könnte für manche Leser zu literarisch oder poetisch sein.
⬤ Geschichten können sich unaufgelöst oder unklar anfühlen.
⬤ Nicht geeignet für Leser, die empfindlich auf Themen wie Kindesmissbrauch reagieren.
⬤ Einige Leser könnten den unheimlichen Ton als beunruhigend empfinden.
(basierend auf 5 Leserbewertungen)
Hardly Children: Stories
Vom Boston Globe, ELLE, Library Journal und MyDomain zur Herbstlektüre gekürt Eine unheimliche Debütsammlung mit verschwundenen Eltern, unerwiderter Liebe und anderen unangenehmen Momenten Ein Mann hängt von der Decke einer Kunstgalerie. Eine Frau buchstabiert Botschaften für ihre Schwester mit ihrem eigenen Haar.
Kinder, die als "böse" gelten, werden aus ihren Häusern gestohlen. In Hardly Children, Laura Adamczyks reichhaltiger und exzentrischer Debütsammlung, dämmern vertraute Welten - Bars, Hotelzimmer, Städte, die durchaus unsere eigenen sein könnten - mit unheimlichem Grauen. Die Figuren in Hardly Children sind aufgedreht, am Rande des Abgrunds, voller Verlangen.
Sie sind verloren, sie sind in jemanden verliebt, den sie nicht lieben sollten, sie verleugnen unbequeme Wahrheiten mit Sex oder Humor. Sie sind Kinder, die die Bedrohungen des Erwachsenseins wahrnehmen, und Erwachsene, die mit kindlicher Hingabe leben.
Mit Beherrschung, Vorsicht und subtilem Schrecken entwirft Adamczyk eine Welt, in der der Tod und die Möglichkeit des Verlustes immer wieder auftauchen. Doch die Form dieses Verlusts wird nie vollständig offenbart.
Stattdessen taucht er am Rande dieser Geschichten auf, wie eine unangenehme Szene, die man aus dem Augenwinkel betrachtet.