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Intentionality, Cognition, and Mental Representation in Medieval Philosophy
Es wird allgemein angenommen, dass bestimmte Elemente der mittelalterlichen Philosophie in untypischer Weise im modernen philosophischen Denken erhalten geblieben sind, und zwar durch die Vorstellung, dass sich mentale Phänomene von physischen Phänomenen durch ihre Intentionalität, ihre intrinsische Ausrichtung auf ein Objekt, unterscheiden.
Die vielen Ausnahmen von dieser Annahme bedrohen jedoch ihre Tragfähigkeit. Dieser Band erforscht die Komplexität und Vielfalt der begrifflichen Beziehungen, die mittelalterliche Denker zwischen Intentionalität, Kognition und mentaler Repräsentation entwickelten.
Von Aquin, Scotus, Ockham und Buridan bis hin zu weniger bekannten Autoren wirft die Sammlung ein neues Licht auf die verschiedenen Stränge, die zwischen mittelalterlichem und modernem Denken verlaufen und uns zu einer Reihe grundlegender Fragen der Philosophie des Geistes, wie sie heute verstanden wird, führen.