Bewertung:

Das Buch „Islam und Romantik“ lädt den Leser ein, die Beziehung zwischen dem Islam und dem Westen neu zu überdenken, indem es weniger bekannte Ehen zwischen einflussreichen Denkern und ihre Verbindungen zum Islam vorstellt. Professor Einboden liefert aufschlussreiche Beobachtungen über Persönlichkeiten wie Goethe und Emerson und schafft eine fesselnde Erzählung, die ihr Leben und ihre Werke miteinander verknüpft.
Vorteile:⬤ Denkanstoßende Erforschung des Einflusses des Islams auf die westliche Literatur
⬤ aufschlussreiche Analyse bedeutender Persönlichkeiten
⬤ fesselnder Erzählstil
⬤ enthüllt subtile Verbindungen und unerwartete Begegnungen zwischen Denkern.
In den Rezensionen wurden keine spezifischen Nachteile genannt; einige Leser könnten jedoch das Thema als komplex oder die hergestellten Verbindungen als etwas schwierig zu begreifen empfinden.
(basierend auf 1 Leserbewertungen)
Islam and Romanticism: Muslim Currents from Goethe to Emerson
Dieses Buch zeigt den prägenden Einfluss des Islams auf die literarische Romantik und erzählt eine lebendige Geschichte des religiösen und ästhetischen Austauschs, indem es den Einfluss muslimischer Quellen auf die bedeutendsten Autoren des Westens nachzeichnet.
Das Buch umspannt Kontinente und Jahrhunderte und gibt einen Überblick über die islamische Rezeption, die Epochen und Persönlichkeiten der Romantik überbrückt, von Europa über Großbritannien bis nach Amerika, wobei es ikonische Persönlichkeiten wie Goethe, Byron und Emerson ebenso berücksichtigt wie weniger bekannte Autoren wie Joseph Hammer-Purgstall. Der Islam und die Romantik ist nicht nur historisch weitreichend, sondern auch sehr persönlich und zeigt die Rolle des Islams als kreativer Katalysator, aber auch als spirituelle Ressource, wobei der Koran und die Sufi-Poesie die literarischen Veröffentlichungen, aber auch das Privatleben der romantischen Schriftsteller prägen.
Das Buch, das eher die kulturelle Begegnung als die politische Ausbeutung in den Vordergrund stellt, unterscheidet sich von früheren Abhandlungen, indem es die westliche Rezeption betont, die über den bloßen „Orientalismus“ hinausgeht, und die Entstehung einer globalen literarischen Kultur in der frühen Berufung der Romantiker auf islamische Traditionen sieht.