
Islamic Glass in the Making: Chronological and Geographical Dimensions
Die antike Glasindustrie veränderte sich gegen Ende des ersten Jahrtausends dramatisch. Die römische Glasmachertradition des mineralischen Sodaglases wurde um die Wende zum neunten Jahrhundert n.
Chr. zunehmend durch die Verwendung von Pflanzenasche als Hauptflussmittel verdrängt. Die Definition der primären Produktionsgruppen von Pflanzenascheglas ist aufgrund der großen Variabilität der Rohstoffe und des geringen Umfangs der Produktion eine Herausforderung gewesen.
Islamic Glass in the Making plädiert für einen groß angelegten archäometrischen Ansatz für die Geschichte der islamischen Glasherstellung, um die Entwicklungen in der Produktion, im Handel und im Verbrauch von glasartigen Materialien zwischen dem achten und zwölften Jahrhundert nachzuzeichnen und die Norm von der Ausnahme zu trennen. Jahrhundert nachzuzeichnen und die Norm von der Ausnahme zu unterscheiden.
Es werden kompositorische Unterscheidungsmerkmale vorgeschlagen, um regionale Produktionsgruppen zu unterscheiden, und es werden Einblicke in die Organisation der Glasindustrie und des Handels während der frühen islamischen Periode gewährt. Der interdisziplinäre Ansatz führt zu einem ganzheitlichen Verständnis der Entwicklung des islamischen Glases; Sammlungen aus der frühislamischen Zeit in Mesopotamien, Zentralasien, Ägypten, Großsyrien und Iberien werden ausgewertet und in den größeren geopolitischen Kontext gestellt.
Damit schließt dieses Buch eine Lücke in der bisherigen Literatur und fördert einen umfassenden Ansatz für die Geschichte des islamischen Glases.