Bewertung:

Season of Water and Ice erzählt die Geschichte des 14-jährigen Danny Dewitt, der 1957 erwachsen wird. Nach der Trennung seiner Eltern und dem Umzug ins ländliche Michigan muss Danny mit der Einsamkeit zurechtkommen und findet eine Beziehung zu Amber, einem älteren, schwangeren Teenager. Der Roman behandelt Themen wie Liebe, Verlust und die Zerbrechlichkeit menschlicher Beziehungen vor dem Hintergrund des kulturellen Kontextes der 1950er Jahre.
Vorteile:Das Buch wird für seine kraftvolle und bewegende Erzählweise, die Entwicklung der Charaktere und die reichhaltige, anschauliche Sprache gelobt, die Melodramatik vermeidet. Die Rezensenten schätzen die Tiefe und emotionale Resonanz des Buches, das die Herausforderungen von Teenagern wirkungsvoll schildert. Der Schauplatz und der historische Kontext sind gut in die Erzählung integriert und verstärken das Erlebnis des Lesers. Viele finden, dass der Schreibstil exquisit ist und man sich tief in die Figuren hineinversetzen kann.
Nachteile:Einige Leserinnen und Leser erwähnen, dass das Tempo manchmal zu langsam ist und dass es Momente gibt, in denen die Handlung stagniert oder es ihr an Dramatik fehlt. In einigen Rezensionen wurde angemerkt, dass sie sich manchmal von den Charakteren abgekoppelt fühlten, und obwohl die Geschichte tiefgründig ist, ist sie vielleicht nicht so handlungsorientiert, wie manche es vielleicht bevorzugen würden.
(basierend auf 9 Leserbewertungen)
Season of Water and Ice
Season of Water and Ice spielt im Jahr 1957 im ländlichen Norden Michigans und erzählt die Geschichte einiger entscheidender Monate im Leben des jungen Teenagers Danny DeWitt, der nach dem plötzlichen Tod seiner Mutter allein mit seinem Vater lebt. Der bücherscheue und relativ freundlose Danny lernt Amber kennen, eine schwangere Teenagerin, die von ihrem Freund verlassen und von ihrer Familie verstoßen wurde. Beide sind Außenseiter - der eine wegen seiner Veranlagung, der andere wegen der sozialen Stigmatisierung -, und Danny und Amber bilden eine ungewöhnliche, offenherzige Allianz, die beiden hilft, ihre jeweiligen Herausforderungen zu bewältigen.
Ihre Freundschaft wird auf die Probe gestellt, als Ambers beleidigender Freund zurückkehrt und Dannys Mutter sich immer mehr von ihrer Familie zurückzieht, was schließlich zu einer Krise führt, die sowohl Amber und ihr ungeborenes Kind als auch Dannys Konzept von Liebe und Männlichkeit bedroht.
Danny kämpft darum, sich selbst und die verwirrende und bisweilen beängstigende Welt, in der er lebt, zu verstehen. Sein analytisch orientierter Verstand versucht, den starren Stereotypen der 1950er Jahre einen Sinn zu geben und enthüllt dabei verblüffende Wahrheiten über die bleibenden Fragen von Liebe und Familie und die Gefahren, denen diese Ideale ständig ausgesetzt sind.
Danny bewegt sich in diesem Roman auf der unsicheren Kluft zwischen Kindheit und Erwachsensein, die durch Themen wie Unabhängigkeit und Verpflichtung, Liebe und Sexualität, Mut und Hingabe unterstrichen wird. Dieses realistische Werk wird sowohl erwachsene als auch junge Leser ansprechen.