Bewertung:

Die Rezensionen des Buches zeigen ein geteiltes Echo: Einige Leser schätzen die aufrichtige Auseinandersetzung mit Identität und Erfahrung, während andere die Länge des Buches und seine vermeintliche Überheblichkeit kritisieren.
Vorteile:Mehrere Leser loben das Buch für seine aufschlussreiche und komplexe Erkundung der japanisch-amerikanischen Erfahrung, für den schönen Schreibstil und die tiefe emotionale Resonanz. Viele finden die Ehrlichkeit und die authentische Stimme des Autors überzeugend, und einige schätzen die kulturellen Beobachtungen und persönlichen Überlegungen zur Identität.
Nachteile:Kritiker bemängeln, das Buch sei repetitiv, langatmig und manchmal langweilig, mit einem Mangel an erzählerischem Gewinn und veralteten Einsichten. Einige finden den Schreibstil prätentiös und verworren und meinen, dass er eher Ressentiments zwischen den Kulturen aufrechterhält, als dass er das Verständnis fördert.
(basierend auf 13 Leserbewertungen)
Turning Japanese: Memoirs of a Sansei
Der preisgekrönte Dichter David Mura schildert in seinen von der Kritik hochgelobten Memoiren Turning Japanese, wie ein Jahr in Japan sein Selbstverständnis veränderte und sein kompliziertes Erbe in den Vordergrund rückte. Mura ist ein sansei, ein japanischer Amerikaner der dritten Generation, der mit Baseball und Hot Dogs in einem Vorort von Chicago aufwuchs, wo er mehr Jiddisch als Japanisch hörte.
Turning Japanese schildert seine Suche nach Identität mit Ehrlichkeit, Intelligenz und poetischem Weitblick. Es ist eine klassische Meditation über Unterschiede und Assimilation und ein wertvolles Fenster zu einem Land, das uns schon lange fasziniert.
Turning Japanese war ein New York Times Notable Book und wurde mit dem Oakland PEN Josephine Miles Book Award ausgezeichnet. Diese Ausgabe enthält ein neues Nachwort des Autors.