
Japan's Empire of Birds: Aristocrats, Anglo-Americans, and Transwar Ornithology
Als transnationale Wissenschaftsgeschichte konzentriert sich Japans Empire of Birds: Aristocrats, Anglo-Americans, and Transwar Ornithology konzentriert sich auf die politischen Aspekte der hochmobilen japanischen Entdecker-Wissenschaftler oder kosmopolitischen Gentlemen der Wissenschaft, die in der Transwar-Periode von den 1920er bis 1950er Jahren zwischen japanischen und britischen/amerikanischen Räumen zirkulierten. Annika A.
Culver untersucht ein Netzwerk von Zoologen, die durch ihre ornithologische Praxis und ihren aristokratischen Status miteinander verbunden waren. Vor dem Hintergrund des friedlichen Internationalismus des kaiserlichen Japans in der Zwischenkriegszeit, des Aufstiegs des Faschismus, der japanischen Übernahme der Mandschurei und des Krieges in China und im Pazifik untersucht sie die damit verbundenen Fragen von Männlichkeit und Rasse.
Abschließend geht Culver der Frage nach, wie diese Wissenschaftler ihre Ziele während der Besetzung Japans durch die Alliierten und des Kalten Krieges weiterverfolgten. Inspiriert von der Geografin Doreen Massey, behandelt der Band Themen wie den sozialen Raum und den Ort an diesen spezifischen Orten sowie die Frage, wie sich Identitäten wandeln, um soziales Kapital und wissenschaftliche Glaubwürdigkeit in transnationalen Vereinigungen und auf Reisen für nicht-weiße Wissenschaftler zu erlangen.