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Beyond the Story: American Literary Fiction and the Limits of Materialism
Beyond the Story: American Literary Fiction and the Limits of Materialism (Amerikanische literarische Fiktion und die Grenzen des Materialismus) argumentiert, dass die Theologie für das Verständnis der Macht zeitgenössischer amerikanischer Geschichten entscheidend ist.
Unter Rückgriff auf die Theorien von M. M.
Bachtin, den christlichen Personalismus und die zeitgenössische Phänomenologie argumentiert Lake, dass die literarische Fiktion eine irreduzible persönliche Intersubjektivität zwischen Autor, Leser und Figuren aktiviert. Geschichten beruhen auf einer würdevollen Bewertung des besonderen Lebens gewöhnlicher Menschen, die sich am besten als ein Akt der Liebe beschreiben lässt, der die Liebe des Göttlichen widerspiegelt. Durch die originelle Lektüre der Romane von Philip Roth, Cormac McCarthy, Lydia Davis, Toni Morrison und anderen tritt Lake in einen Dialog mit der postsäkularen Theorie und der kognitiven Literaturwissenschaft, um die Grenzen des soziobiologischen Ansatzes für die Kultur aufzuzeigen.
Das Ergebnis ist ein Buch, das den Lesern vor Augen führt, wie das Erzählen von Geschichten den transzendenten Wert des Menschen in einem inhärent persönlichen Kosmos immer wieder aufs Neue bekräftigt. Dieses Buch ist für Studenten und Wissenschaftler der Theologie und der Literaturwissenschaft ebenso interessant wie für eine breite Leserschaft, die sich auf einer tieferen Ebene mit zeitgenössischer Literatur auseinandersetzen möchte.