Bewertung:

Das Buch wird für seine außergewöhnlichen Fotografien und seine Aufmachung hoch gelobt, was es zu einem Favoriten unter Eisenbahnfreunden macht. In vielen Rezensionen wird die Freude hervorgehoben, die es den Empfängern bereitet, insbesondere als Geschenk. Einige Leser sind jedoch der Meinung, dass das Buch ein breiteres historisches Spektrum abdecken könnte.
Vorteile:⬤ Hochwertige, schöne Fotografien
⬤ tolle Aufmachung
⬤ ansprechend für Eisenbahnliebhaber
⬤ eignet sich hervorragend als Geschenk
⬤ fängt die Essenz der Eisenbahngeschichte ein
⬤ gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
⬤ ausgezeichneter Zustand bei Lieferung.
Etwas begrenzte historische Abdeckung, fehlende Fotos aus den 1940er Jahren; einige erwähnten, dass es ein Meisterbuch hätte werden können, wenn es eine größere Bandbreite von Epochen enthalten hätte.
(basierend auf 48 Leserbewertungen)
Jim Shaughnessy Essential Witness: Sixty Years of Railroad Photography
Jim Shaughnessy ist ein unverzichtbarer Zeuge von sechs Jahrzehnten des Wandels im nordamerikanischen Eisenbahnwesen, von den späten 1940er Jahren bis ins einundzwanzigste Jahrhundert. Jahrhundert. Seine fotografische Leistung ist einer der Höhepunkte der Eisenbahnfotografie als Genre, das er zusammen mit anderen seiner Generation auf die Ebene der Kunst gehoben hat, die es wert ist, über die Welt der Züge und das Interesse der Eisenbahnfans hinaus betrachtet zu werden.
Die frühen Jahre seiner Karriere fielen mit dem dramatischen Wandel in der Eisenbahnindustrie von der Dampflokomotive zur Diesellok zusammen. In diesen Übergangsjahren der 1940er und 1950er Jahre war Shaughnessy zur Stelle, um jede Nuance und jedes Detail mit ungewöhnlicher Einsicht und unerbittlicher Hingabe festzuhalten. Shaughnessy liebte die Dampflokomotive, aber er begeisterte sich auch für den Diesel. Es war eine Zeit des Übergangs, die es nur einmal geben würde, und er machte das Beste daraus, denn er wusste, dass er Zeuge der Geschichte war.
Geboren und aufgewachsen in Troy, New York, einer Stadt mit einer tief verwurzelten industriellen Tradition in der Eisen- und Stahlindustrie, begann Shaughnessy mit der Dokumentation der Eisenbahnszene im Nordosten der Vereinigten Staaten. Seine Interessen und Reisen führten ihn auch in andere Regionen des Landes, um die Schmalspurbahn Rio Grande in Colorado und die Union Pacific Big Boys in Wyoming zu dokumentieren, aber auch nach Kanada und Mexiko.
Shaughnessy unterschied sich von der vorangegangenen Generation von Eisenbahnfotografen, indem er fotografischer dachte und das kreative Potenzial des Mediums auslotete und die konservative Sichtweise, die die Eisenbahnfotografie bis zur Mitte des Jahrhunderts dominiert hatte, in Frage stellte. Dies führte dazu, dass er über die Züge selbst hinausblickte und die industrielle und kulturelle Landschaft, durch die sie fuhren, visuell interpretierte. Und so dokumentierte er das Umfeld der Eisenbahn in Dörfern, Städten, auf dem Land und in der Wildnis. Er fotografierte nicht nur die Züge und Lokomotiven, sondern kontextualisierte die Eisenbahn, indem er das Personal, die Infrastruktur und die Architektur darstellte und die Arbeiter hinter den Maschinen, die in den Depots, den Ringlokschuppen und den Werkstätten arbeiteten, für die Nachwelt dokumentierte. In scharfsinnig beobachteten Momenten bei Tag und Nacht und zu allen Jahreszeiten hat er ein Gefühl für Ort und Zeit eingefangen. Besonders eindrucksvoll sind seine Bilder von Zügen bei Nacht - wie der Autor und Historiker Lucius Beebe Shaughnessys Arbeit einmal beschrieb: "Er war ein Meister der massiven Effekte von Schwarz und Weiß."
Ausgehend von einem Lebenswerk und einem Archiv mit rund 60.000 Bildern liegt der Schwerpunkt dieses aufschlussreichen neuen Buches auf den 1950er und 1960er Jahren, der vielleicht dynamischsten Ära des nordamerikanischen Eisenbahnwesens.