
Jimmie Durham, Europe, and the Art of Relations
Dieses Buch untersucht Jimmie Durhams gemeinschaftsbildenden Prozess der Herstellung und Ausstellung in vier seiner Projekte in Europa: Something... Perhaps a Fugue or an Elegy (2005); zwei neapolitanische Krippen (2016 und laufend); The Middle Earth (mit Maria Thereza Alves, 2018); und God's Poems, God's Children (2017).
Andrea Feeser untersucht diese Kunstwerke im Kontext der Ideen über Verbindung, die unter anderem von den Schriftstellern Ann Lauterbach, Franz Rosenzweig, Pamela Sue Anderson, Vinciane Despret und Hirokazu Miyazaki entwickelt wurden. Feeser argumentiert, dass die Materialien in Durhams Kunstwerken, die Art und Weise ihrer Herstellung, die Art und Weise, wie Durham über seine Werke schreibt, wie sie zueinander stehen und wie sie sich an die Betrachter wenden, zeigen, dass wir gemeinsam mit anderen eine Welt schaffen können, die das umarmt und erhält, was geschwächt worden ist.
Das Buch ist von Interesse für Wissenschaftler, die sich mit zeitgenössischer Kunst, Tierstudien, neuer Materialismusforschung und Ökokritik beschäftigen.