Bewertung:

Das Buch behandelt die historischen und kulturellen Aspekte der Indigoproduktion im South Carolina des 18. Jahrhunderts, wobei Themen wie Sklaverei, Handel und die Auswirkungen auf die Identität angesprochen werden. Während einige Leser das Thema faszinierend fanden, kritisierten viele die Darstellung als ermüdend, langweilig und übermäßig detailliert.
Vorteile:⬤ Eingehende Untersuchung der Kultur und der materiellen Kultur im Zusammenhang mit der Indigo-Produktion
⬤ faszinierendes Thema
⬤ einige Leser fanden es interessant und informativ.
⬤ Langweiliger und trockener Schreibstil
⬤ es fehlt an fesselnden Geschichten
⬤ schweift oft ab und wirkt ziellos
⬤ Fotos und Illustrationen übermäßig erklärt
⬤ in einem Lehrbuchstil geschrieben, der Gelegenheitsleser abschrecken könnte.
(basierend auf 7 Leserbewertungen)
Red, White, & Black Make Blue: Indigo in the Fabric of Colonial South Carolina Life
Wie die Baumwolle hat auch der Indigo seine bescheidenen Ursprünge hinter sich gelassen. Alleine wäre es vielleicht eine regionale Pflanze mit minimaler Reichweite gewesen, eine lokal begrenzte Möglichkeit, Textilien, Papier und andere Waren mit ein wenig Blau zu färben.
Jahrhundert die beliebteste Farbe für die Textilien wurde, die Großbritannien in großen Mengen herstellte, wurde das Indigo aus South Carolina, mit dem die meisten dieser Stoffe gefärbt wurden, zu einem wichtigen Bestandteil der transatlantischen Warenketten. In Red, White, and Black Make Blue erzählt Andrea Feeser die Geschichten all der Menschen, die Indigo zu einem wichtigen Bestandteil der kolonialen Erfahrung in South Carolina machten, während sie die Beziehungen zwischen Indigo und Landnutzung, Sklavenarbeit, Textilproduktion und -nutzung, Kleidungsstil und Vermögensbildung untersucht. Im achtzehnten Jahrhundert spielte Indigo eine zentrale Rolle bei der Entwicklung von South Carolina.
Die Beliebtheit der Farbe Blau in der Ober- und Unterschicht sorgte für eine hohe Nachfrage nach Indigo, und das Klima in der Region erwies sich als günstig für dessen Anbau. Die billige Arbeit von Sklaven - sowohl von Schwarzen als auch von amerikanischen Ureinwohnern - ermöglichte die Kommerzialisierung von Indigo.
Und durch die Landnahme der versklavten oder vertriebenen Ureinwohner durch die Kolonisten wurde mit der Expansion ins Hinterland viel Land für den Anbau verfügbar. Feeser erzählt spezifische Geschichten - die sie bei ihren Recherchen zum ersten Mal entdeckt hat -, wie die amerikanischen Ureinwohner und die afrikanischen Sklaven den Erfolg des Indigos in South Carolina ermöglichten.
Sie hebt auch die materielle Kultur im Zusammenhang mit bestimmten Objekten hervor, darunter Karten, Drucke, Gemälde und Kleidung. Red, White, and Black Make Blue ist eine spannende und fesselnde Geschichte von Ausbeutung und Ermächtigung, die das Erbe einer bescheidenen Pflanze mit übergroßer Wirkung offenbart.