Bewertung:

Derzeit gibt es keine Leserbewertungen. Die Bewertung basiert auf 3 Stimmen.
Die Filme von Jonathan Demme (geb. 1944) spiegeln seine überschwängliche Persönlichkeit wider und sind oft durchdrungen von seiner Liebe zur karibischen Kultur, zur Popmusik, zur Mode und zu Charakteren, die ausgefallene Vorlieben und Abgründe offenbaren. Er ist aus der amerikanischen Renaissance der 1970er Jahre hervorgegangen, die Robert Altman, Francis Ford Coppola, Steven Spielberg, Martin Scorsese, Brian De Palma und andere hervorbrachte. Seine Filme sind witzig, menschlich und lassen sich oft nicht in ein Genre einordnen.
Mit Gesprächen von den 1970er Jahren bis heute konzentriert sich Jonathan Demme: Interviews auf Demmes künstlerisches Schaffen, auf seine Filmphilosophie und vor allem auf seine fortschrittlichen sozialen und politischen Anliegen und wie diese die von ihm gewählten Filmthemen beeinflusst haben.
Obwohl Demme vor allem für seine mit dem Oscar ausgezeichneten Dramen Das Schweigen der Lämmer und Philadelphia bekannt ist, hat er auch für Komödien (Married to the Mob; Something Wild), Dokumentarfilme (The Agronomist; My Cousin Bobby; Jimmy Carter: Man from Plains) und Konzertfilme (Stop Making Sense; Neil Young: Heart of Gold) Anerkennung gefunden. In diesem Band spricht er über seine Probleme mit den Studios, seine Notwendigkeit, Dokumentar- und Spielfilme in Einklang zu bringen, seine frühe Arbeit als Kritiker und Publizist und seine Lehrzeit bei Roger Corman, wo er an "B"-Filmen arbeitete.