Journalismus und Jim Crow: Weiße Vorherrschaft und der Kampf der Schwarzen für ein neues Amerika

Bewertung:   (4,5 von 5)

Journalismus und Jim Crow: Weiße Vorherrschaft und der Kampf der Schwarzen für ein neues Amerika (Roberts Forde Kathy)

Leserbewertungen

Zusammenfassung:

Das Buch untersucht die Rolle der Zeitungen bei der Gestaltung rassistischer Narrative in den Südstaaten nach dem Bürgerkrieg und konzentriert sich dabei sowohl auf Publikationen in weißem als auch in schwarzem Besitz. Während einige Leser die Analyse der weißen Vorherrschaft und des historischen Kontextes schätzen, kritisieren andere das Buch vehement wegen vermeintlicher Ungenauigkeiten und Vorurteile und bezeichnen es als revisionistische Geschichtsschreibung.

Vorteile:

Eingehende Untersuchung der Rolle der Zeitungen im Süden nach dem Bürgerkrieg, aufschlussreiche Diskussion über weiße Vorherrschaft und Jim Crow sowie Anerkennung der Bemühungen von Zeitungen in schwarzem Besitz gegen Rassismus.

Nachteile:

Kritik wegen historischer Ungenauigkeiten, vermeintlicher revisionistischer Darstellungen, politischer Voreingenommenheit und der Behauptung, Hass und Fehlinformationen zu verbreiten.

(basierend auf 5 Leserbewertungen)

Originaltitel:

Journalism and Jim Crow: White Supremacy and the Black Struggle for a New America

Inhalt des Buches:

Ausgezeichnet mit dem Eugenia M. Palmegiano-Preis 2022 der American Historical Association.

Weiße Verleger und Redakteure nutzten ihre Zeitungen, um in den Jahrzehnten nach dem Bürgerkrieg die weiße Vorherrschaft im Süden aufzubauen, zu fördern und zu schützen. Gleichzeitig kämpfte eine lebendige schwarze Presse dafür, diese Bemühungen zu unterbrechen und die Vereinigten Staaten zu zwingen, ihren demokratischen Idealen gerecht zu werden. Journalism and Jim Crow stellt die Presse als entscheidenden politischen Akteur in den Mittelpunkt, der den Aufstieg des Jim-Crow-Südens mitgestaltete. Die Autoren untersuchen die führende Rolle der weißen Presse beim Aufbau einer antidemokratischen Gesellschaft, indem sie nicht nur Lynchjustiz und Strafarbeit förderte und unterstützte, sondern auch koordinierte Gewalt- und Betrugskampagnen, durch die schwarze Wähler entmachtet wurden. Sie untersuchen auch den parallelen Kampf der schwarzen Presse für eine multirassische Demokratie der Gleichheit, Gerechtigkeit und Chancen für alle - ein verlorener Kampf mit tragischen Folgen für das amerikanische Experiment.

Das originelle und aufschlussreiche Buch Journalism and Jim Crow eröffnet neue Denkansätze über die komplizierte Beziehung zwischen Journalismus und Macht in der amerikanischen Demokratie.

Mitwirkende: Sid Bedingfield, Bryan Bowman, W. Fitzhugh Brundage, Kathy Roberts Forde, Robert Greene II, Kristin L. Gustafson, D'Weston Haywood, Blair LM Kelley, und Razvan Sibii.

Weitere Daten des Buches:

ISBN:9780252086151
Autor:
Verlag:
Sprache:Englisch
Einband:Taschenbuch
Erscheinungsjahr:2021
Seitenzahl:360

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