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Journalism and Jim Crow: White Supremacy and the Black Struggle for a New America
Ausgezeichnet mit dem Eugenia M. Palmegiano-Preis 2022 der American Historical Association.
Weiße Verleger und Redakteure nutzten ihre Zeitungen, um in den Jahrzehnten nach dem Bürgerkrieg die weiße Vorherrschaft im Süden aufzubauen, zu fördern und zu schützen. Gleichzeitig kämpfte eine lebendige schwarze Presse dafür, diese Bemühungen zu unterbrechen und die Vereinigten Staaten zu zwingen, ihren demokratischen Idealen gerecht zu werden. Journalism and Jim Crow stellt die Presse als entscheidenden politischen Akteur in den Mittelpunkt, der den Aufstieg des Jim-Crow-Südens mitgestaltete. Die Autoren untersuchen die führende Rolle der weißen Presse beim Aufbau einer antidemokratischen Gesellschaft, indem sie nicht nur Lynchjustiz und Strafarbeit förderte und unterstützte, sondern auch koordinierte Gewalt- und Betrugskampagnen, durch die schwarze Wähler entmachtet wurden. Sie untersuchen auch den parallelen Kampf der schwarzen Presse für eine multirassische Demokratie der Gleichheit, Gerechtigkeit und Chancen für alle - ein verlorener Kampf mit tragischen Folgen für das amerikanische Experiment.
Das originelle und aufschlussreiche Buch Journalism and Jim Crow eröffnet neue Denkansätze über die komplizierte Beziehung zwischen Journalismus und Macht in der amerikanischen Demokratie.
Mitwirkende: Sid Bedingfield, Bryan Bowman, W. Fitzhugh Brundage, Kathy Roberts Forde, Robert Greene II, Kristin L. Gustafson, D'Weston Haywood, Blair LM Kelley, und Razvan Sibii.