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Cairo 1921: Ten Days That Made the Middle East
Die erste umfassende Geschichte der Kairoer Konferenz von 1921, die ihre nachhaltigen Auswirkungen auf den modernen Nahen Osten aufzeigt
Die von Winston Churchill 1921 einberufene Kairoer Konferenz sollte die Landkarte des Nahen Ostens nach dem Ersten Weltkrieg und dem Zusammenbruch des Osmanischen Reiches neu zeichnen. Auf dem Gipfeltreffen wurden die Staaten Irak und Jordanien als Teil der Sherifianischen Lösung gegründet und die Errichtung einer jüdischen Heimstätte in Palästina - dem künftigen Staat Israel - bestätigt. Keine andere Konferenz hatte einen so nachhaltigen Einfluss auf die Region.
C. Brad Faught zeigt auf, dass die Konferenz, obwohl sie von den Briten dominiert wurde und nur eine begrenzte Anzahl von Einheimischen teilnahm, ein ehrgeiziger, wenn auch letztlich erfolgloser Versuch war, den Nahen Osten in die Welt des modernen Nationalismus zu führen. Faught zeigt, dass viele Beamte, darunter T. E. Lawrence und Gertrude Bell, von der Entschlossenheit beseelt waren, den Staatsaufbau in der Region zum Erfolg zu führen. Ihre Vorurteile, kombiniert mit ihren Fähigkeiten, sollten den Nahen Osten in den kommenden Jahrzehnten tiefgreifend verändern.