Bewertung:

Das Buch „Calibre 22“ von Rubem Fonseca besteht aus fesselnden Kurzgeschichten, die sowohl seine meisterhafte Erzählkunst als auch die wiederkehrenden Themen seiner literarischen Karriere widerspiegeln. Während viele Rezensenten die dynamische Erzählweise des Buches und die Rückkehr geliebter Charaktere lobten, äußerten sich einige enttäuscht über den Mangel an Inspiration in bestimmten Geschichten oder Probleme mit dem physischen Zustand des Buches oder der digitalen Version.
Vorteile:Fesselnde und gut geschriebene Geschichten mit beliebten Charakteren wie Alraune. Viele Leserinnen und Leser fanden die Geschichten fesselnd und zeigten, dass der Autor auch im fortgeschrittenen Alter noch meisterhaft und lebendig ist. Das Buch gilt als guter Einstieg für Neulinge in sein Werk, und viele äußerten ihre große Bewunderung für die literarischen Beiträge des Autors.
Nachteile:Einigen Geschichten fehlt vielleicht die Inspiration, die in früheren Werken zu finden ist. Ein Teil der Leser merkte an, dass das Buch zwar unterhaltsam sei, aber nicht zu Fonsecas besten Werken zähle. Negative Erfahrungen wurden in Bezug auf den Zustand des physischen Exemplars bei der Lieferung und das Problem der Unvollständigkeit der Kindle-Version gemacht.
(basierend auf 20 Leserbewertungen)
Calibre 22
In diesem neuen Band mit Kurzgeschichten lässt Rubem Fonseca eine markante Figur aus seiner literarischen Laufbahn wieder aufleben, den Detektiv Mandrake, der beauftragt wird, die Hintergründe einer Mordserie an der Herausgeberin einer berühmten Frauenzeitschrift aufzudecken.
Darüber hinaus versammelt die Sammlung weitere kürzere Erzählungen, in denen Themen, die dem Autor am Herzen liegen, wieder auftauchen: soziale Ungleichheit und ihre oft tragischen Folgen; Gewalt, die durch Rassismus, Frauenfeindlichkeit, Homophobie und andere Vorurteile motiviert ist; versteckte oder offene Kritik an religiösen Dogmen; die unberechenbaren Haltungen psychopathischer Köpfe. Unverblümte Schüsse von einem Autor höchsten Ranges.