Bewertung:

Das Buch bietet eine einzigartige Perspektive auf die Geschichte von Long Island, insbesondere während der Zeit des Kalten Krieges, mit aufschlussreichen Recherchen und interessanten Fakten. Die Leser finden es fesselnd und informativ, vor allem, wenn sie einen lokalen Bezug zu dem Gebiet haben.
Vorteile:Schnelle und spannende Lektüre, tolle Informationen, interessante Fakten, eine andere Perspektive auf die Geschichte, gut recherchiert, fesselnd geschrieben.
Nachteile:Einige Probleme mit dem Satzbau und der Zeichensetzung.
(basierend auf 6 Leserbewertungen)
Cold War Long Island
Gegen Ende des Zweiten Weltkriegs hatte sich Long Island von einem ländlichen Korridor in einen Vorstadtriesen verwandelt. Die Region wurde zu einem landesweit anerkannten Produktions- und Innovationszentrum für das Militär und wies eine der am schnellsten wachsenden Mittelschichten des Landes auf.
Doch hinter den gepflegten Rasenflächen und vorgefertigten Häusern mussten sich die Einwohner auf neue Konflikte des Kalten Krieges einstellen und sich vor einem möglichen nuklearen Fallout fürchten. In den Außenbezirken von Suffolk County wurden geheime Atomraketenstandorte und geheime Regierungslabors eingerichtet, oft inmitten der ahnungslosen Bewohner.
Sowjetische Spionageringe zogen über die Insel, um Industriegeheimnisse zu stehlen und militärische Einrichtungen zu überwachen. Der Autor Christopher Verga und der erfahrene Journalist Karl Grossman erwecken die oft übersehene Geschichte der Ära des Kalten Krieges in den Bezirken Nassau und Suffolk zum Leben.