Bewertung:

Das Buch „No Caption Needed“ von Bob Hariman und John Lucaites untersucht die Bedeutung von ikonischen Bildern in der Kultur und ihre Auswirkungen auf Demokratie und Gesellschaft. Es verbindet den historischen Kontext mit einer Analyse und wird sowohl vom akademischen als auch vom allgemeinen Publikum positiv aufgenommen.
Vorteile:Das Buch regt zum Nachdenken an und unterstreicht die Bedeutung von ikonischen Bildern in der demokratischen Kultur. Es ist gut geschrieben, fachkundig analysiert und für die heutige Gesellschaft relevant. Den Autoren gelingt es, die Leser durch ihre Texte und den begleitenden Blog einzubinden und das Thema einem breiten Publikum zugänglich zu machen. Außerdem ist der physische Zustand des Buches ausgezeichnet und die Lieferung erfolgte prompt.
Nachteile:In den Rezensionen wurden keine größeren Nachteile genannt, obwohl man daraus schließen könnte, dass der akademische Charakter des Buches nicht alle Leser ansprechen könnte.
(basierend auf 5 Leserbewertungen)
No Caption Needed: Iconic Photographs, Public Culture, and Liberal Democracy
In No Caption Needed liefern Robert Hariman und John Louis Lucaites die endgültige Studie über die ikonische Fotografie als dynamische Form der öffentlichen Kunst.
In ihren kritischen Analysen von neun einzelnen Ikonen werden die Fotografien selbst und ihre anschließende Verbreitung in einer erstaunlichen Bandbreite von Medien untersucht, darunter Briefmarken, Plakate, Reklametafeln, redaktionelle Karikaturen, Fernsehsendungen, Webseiten, Tattoos und vieles mehr. Ikonische Bilder werden als Modelle visueller Eloquenz, als Wegweiser für das kollektive Gedächtnis, als Mittel der Überzeugung über das gesamte politische Spektrum hinweg und als entscheidende Ressource für kritische Reflexion enthüllt.
Entgegen der landläufigen Meinung, dass visuelle Bilder rationale Überlegungen und radikale Kritik ausschließen, liefern Hariman und Lucaites ein kühnes Plädoyer für den Wert visueller Bilder in einer liberal-demokratischen Gesellschaft. No Caption Needed ist ein überzeugender Beweis für den wichtigen Beitrag des Fotojournalismus zum öffentlichen Leben.