Bewertung:

Das Buch wird für seine fesselnde Erzählweise und den gründlichen historischen Einblick in die Migration und Kultur der deutschen Einwanderer, insbesondere der Donauschwaben, in Ungarn gelobt. Die Leser finden es wertvoll für seine persönlichen Verbindungen zu den Vorfahren und den historischen Kontext, obwohl einige anmerken, dass es sich wiederholen kann und bestimmte Informationen fehlen.
Vorteile:⬤ Gut geschriebene Erzählung, die sachliche Geschichte und persönliche Geschichten verbindet
⬤ aufschlussreiche Details über Abstammung und Migration
⬤ sehr empfehlenswert für alle, die sich für Donauschwaben und ungarische Geschichte interessieren
⬤ fesselnd für Leser mit familiären Bindungen zu diesem Thema.
Etwas langatmig und sich teilweise wiederholend; es fehlen mehr Informationen zu spezifischen Themen wie der deutsch-reformierten Kirche.
(basierend auf 8 Leserbewertungen)
Children of the Danube
Über die Große Schwabenwanderung des 18. Jahrhunderts sind zahlreiche Geschichten und Studien geschrieben und veröffentlicht worden, und auch das tragische Schicksal vieler ihrer Nachkommen in unserer Zeit ist aufgezeichnet worden.
Die meisten davon sind in anderen Sprachen als Englisch verfügbar. Ein Großteil dieser Forschungen bildet den Hintergrund von Children of the Danube, dem Versuch des Autors, die Geschichten hinter der Geschichte zu erzählen. Der Autor versucht, die Geschichten hinter der Geschichte zu erzählen.
Persönliche Geschichten, die das Leben seiner Großfamilie mit dem anderer Familien und Einzelpersonen verweben, die sich ihnen anschlossen, nachdem sie die majestätische, manchmal turbulente Donau hinuntergefahren waren und sich auf eine Suche begeben hatten, die allen Menschen gemeinsam ist: die Suche nach dem Gelobten Land. Das war es, was sie in dem verwüsteten Königreich Ungarn suchten, das erst kürzlich nach einer hundertfünfzigjährigen Besatzung durch die Türken befreit wurde.
Nachdem sie die Donau hinter sich gelassen hatten, sahen sie sich mit einer Wildnis, krankheitsverseuchten Sümpfen, dichten Wäldern, Isolation, primitiven Lebensbedingungen, Plünderern und Räubern konfrontiert und mussten in ihrem Streben nach Religionsfreiheit den letzten Ansturm der Gegenreformation ertragen. Das war es, was sie erwartete, als sie der Einladung des Habsburger Kaisers Karl VI. folgten.
Es war kaum das, was die Flugblätter, die in ganz Südwestdeutschland kursierten, versprochen hatten. Wie sie darauf reagierten, wer sie dadurch wurden und was sie zu den Donaukindern, einem unverwechselbaren und einzigartigen Volk unter den Donauschwaben, machte, wird sich in der Erzählung ihrer tragischen und doch heldenhaften Geschichte zeigen.