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Sound in the Age of Mechanical Reproduction
Im zwanzigsten Jahrhundert erlebte der Klang einen dramatischen Wandel, als neue Technologien und soziale Praktiken die konventionelle Hörerfahrung in Frage stellten. Infolgedessen diente der Klang als Mittel zur Ausübung sozialer, kultureller und politischer Macht in nie dagewesener und unerwarteter Weise.
Die Flüchtigkeit des Klangs hat ihn lange Zeit zu einem schwierigen Thema für historische Studien gemacht, aber innovative Wissenschaftler haben in jüngster Zeit damit begonnen, die klanglichen Spuren der Vergangenheit mit neuartigen Ansätzen zu analysieren. Sound in the Age of Mechanical Reproduction untersucht den Klang als Teil der sozialen Konstruktion historischer Erfahrungen und als Element der sensorischen Beziehung, die Menschen zur Welt haben, und zeigt, wie das Hören und Zuhören die Gefühle, Ideen, Entscheidungen und Handlungen der Menschen beeinflussen kann. Die Aufsätze in Sound in the Age of Mechanical Reproduction zeigen die verschiedenen Dimensionen des Klangs in der Geschichte des zwanzigsten Jahrhunderts auf.
Jahrhunderts auf. Gemeinsam verbinden sie eine Vielzahl unterschiedlicher Anliegen, von Fragen des Geschlechts und der Technologie bis hin zu Auseinandersetzungen über geistiges Eigentum und staatliche Regulierung.
Die behandelten Themen reichen von Debatten über Hörgewohnheiten und Bürgersinn in den 1930er Jahren über Tokyo Rose und die Radiopropaganda der Achsenmächte während des Zweiten Weltkriegs bis hin zur CB-Funkkultur auf den Autobahnen von Los Angeles in den 1970er Jahren. Diese und andere Studien offenbaren die Kontingenz der Hörerfahrung und zeigen, wie ein besseres Verständnis der Klangkultur unser Verständnis der Vergangenheit verbessern kann.