Klimawandel als Klassenkampf: Aufbau des Sozialismus auf einem sich erwärmenden Planeten

Bewertung:   (4,2 von 5)

Klimawandel als Klassenkampf: Aufbau des Sozialismus auf einem sich erwärmenden Planeten (T. Huber Matthew)

Leserbewertungen

Zusammenfassung:

Das Buch bietet eine kritische Perspektive auf den Klimawandel und betont die sozioökonomische Machtdynamik, die in den Mainstream-Diskussionen oft unberücksichtigt bleibt. Es kritisiert die Fokussierung auf individuelle Aktionen und fördert einen Klassenkampfrahmen. Obwohl es wichtige Fragen und Einsichten aufwirft, vermissen einige Leserinnen und Leser umsetzbare Lösungen, und ein Teil des Publikums ist der Meinung, dass das Buch seinem Titel nicht ganz gerecht wird.

Vorteile:

Bietet eine kritische Analyse der sozio-ökonomischen Faktoren des Klimawandels
Stellt die Effektivität der derzeitigen Klimaschutzansätze in Frage
Setzt sich mit der Notwendigkeit inklusiver Strategien für Klimagerechtigkeit auseinander
Hebt die Rolle der ArbeiterInnen bei der Förderung des systemischen Wandels hervor
Eröffnet neue Wege für das Verständnis der Überschneidung von Kapitalismus und Umweltfragen.

Nachteile:

Einige Leser finden die Schlussfolgerungen, die aus den Argumenten gezogen werden, nicht überzeugend
Kritisiert, dass es trotz seiner Kritik etwas reformistisch ist
Wird von einem Teil der Leser als verworren oder uninformiert wahrgenommen
Ein Standpunkt legt nahe, dass es sich zu sehr an sozialistische Ideen anlehnt, was einige negativ sehen.

(basierend auf 8 Leserbewertungen)

Originaltitel:

Climate Change as Class War: Building Socialism on a Warming Planet

Inhalt des Buches:

Wie man eine Bewegung zur Bekämpfung des Klimawandels aufbaut

Die Klimakrise ist nicht in erster Linie ein Problem der „Wissenschaftsgläubigkeit“ oder des individuellen „Kohlenstoff-Fußabdrucks“ - sie ist ein Klassenproblem, das darin wurzelt, wer die materielle Produktion besitzt, kontrolliert und davon profitiert. Als solches wird sie nur durch einen Klassenkampf zu lösen sein. In dieser bahnbrechenden Klassenanalyse argumentiert Matthew T. Huber, dass die kohlenstoffintensive Kapitalistenklasse für die Verursachung des Klimawandels zur Rechenschaft gezogen werden muss.

Die engen und unpopulären Wurzeln der Klimapolitik in der Profiklasse sind jedoch nicht in der Lage, eine Bewegung aufzubauen, die dieser Herausforderung gewachsen ist. Als alternative Strategie schlägt er eine Klimapolitik vor, die sich an die große Mehrheit der Gesellschaft wendet: die Arbeiterklasse. Huber bewertet den Green New Deal als einen ersten Versuch, die materiellen und ökologischen Interessen der Arbeiterklasse zu kanalisieren, und plädiert für den Aufbau gewerkschaftlicher Macht in genau dem Energiesystem, das wir grundlegend umgestalten müssen. Wie in den klassischen sozialistischen Bewegungen des frühen 20. Jahrhunderts muss der Sieg im Klimakampf letztlich internationalistisch sein und auf einer Form der planetarischen Solidarität der Arbeiterklasse beruhen.

Weitere Daten des Buches:

ISBN:9781788733885
Autor:
Verlag:
Einband:Taschenbuch
Erscheinungsjahr:2022
Seitenzahl:320

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