Bewertung:

Coyote Stories as told by your Grandmother (Kojotengeschichten von der Großmutter) ist eine Sammlung von Kojotengeschichten, die von einer Salish-Großmutter erzählt werden und in denen die humorvollen, tragischen und respektvollen Interaktionen dieser Figur mit anderen dargestellt werden. Die Geschichten vermitteln moralische Lektionen und kulturelle Einsichten, was sie sowohl für Kinder als auch für Erwachsene unterhaltsam macht. Die Leser schätzen die Tiefe und den Wert dieser traditionellen Erzählungen, die ihre Bedeutung für das Verständnis der Kultur der amerikanischen Ureinwohner unterstreichen.
Vorteile:⬤ Fesselndes und humorvolles Erzählen
⬤ reiche kulturelle Einblicke
⬤ wertvolle Lektionen und Moral
⬤ für Kinder und Erwachsene geeignet
⬤ gut geschrieben und zugänglich
⬤ bietet zusätzlichen Kontext für Leser, die mit der Kultur nicht vertraut sind
⬤ wird als wesentlich für das Verständnis der amerikanischen Literatur angesehen.
⬤ Einige Geschichten wurden entschärft, um unangenehme Aspekte zu entfernen
⬤ der Inhalt kann Themen enthalten, die ab 13 Jahren freigegeben sind
⬤ für Leser, die sich nicht für Folklore oder Mythologie interessieren, nur bedingt geeignet.
(basierend auf 16 Leserbewertungen)
Coyote Stories
Die Figur des Kojoten ist eine mächtige Kraft, die in der Folklore vieler amerikanischer Indianerstämme eine Rolle spielt und gleichzeitig Gegenstand von Humor ist. Man kann ihn als „schreckliches Beispiel“ für sein Verhalten ansehen, als Vorbild dafür, was man nicht tun sollte, und ihn gleichzeitig für seine sorglose, anarchistische Energie bewundern, die unbegrenzte Möglichkeiten suggeriert. Mourning Dove, eine Okanagan, kannte ihn gut aus den Legenden, die von ihrem Volk überliefert wurden. Sie bewahrte sie für die Nachwelt in Coyote Stories auf, die ursprünglich 1933 veröffentlicht wurden.
Hier ist Coyote, der Betrüger, der selbstsüchtige Individualist, der Nachahmer, die schillernde Figur, die gleichgültig einer Welt den letzten Schliff gibt, die bald menschliche Wesen erhalten wird. Und hier ist Maulwurf, seine leidgeprüfte Frau, und all die anderen Tiermenschen, darunter Fuchs, Streifenhörnchen, Eulenfrau, Klapperschlange, Grizzlybär, Stachelschwein und Meise. Hier erfährt man, warum der Schwanz des Stinktiers schwarz-weiß ist, warum die Spinne so lange Beine hat, warum der Dachs so bescheiden ist und warum die Mücke Menschen sticht. Diese unterhaltsamen, psychologisch fesselnden Geschichten werden von einem breiten Spektrum von Lesern begrüßt werden.
Jay Miller hat für diese Ausgabe von Bison Books eine Einleitung und Anmerkungen geliefert und Kapitel wiederhergestellt, die aus dem Original gestrichen wurden.